WordPress-Datenbank-Fehler: [INSERT,UPDATE command denied to user '38938_1.usr1'@'192.168.43.123' for table 'wp_options']
INSERT INTO `wp_options` (`option_name`, `option_value`, `autoload`) VALUES ('_transient_doing_cron', '1713767624.9516599178314208984375', 'yes') ON DUPLICATE KEY UPDATE `option_name` = VALUES(`option_name`), `option_value` = VALUES(`option_value`), `autoload` = VALUES(`autoload`)

WordPress-Datenbank-Fehler: [INSERT,UPDATE command denied to user '38938_1.usr1'@'192.168.43.123' for table 'wp_options']
INSERT INTO `wp_options` (`option_name`, `option_value`, `autoload`) VALUES ('_site_transient_timeout_theme_roots', '1713769426', 'no') ON DUPLICATE KEY UPDATE `option_name` = VALUES(`option_name`), `option_value` = VALUES(`option_value`), `autoload` = VALUES(`autoload`)

WordPress-Datenbank-Fehler: [INSERT,UPDATE command denied to user '38938_1.usr1'@'192.168.43.123' for table 'wp_options']
INSERT INTO `wp_options` (`option_name`, `option_value`, `autoload`) VALUES ('_site_transient_theme_roots', 'a:2:{s:5:\"exray\";s:7:\"/themes\";s:6:\"merlin\";s:7:\"/themes\";}', 'no') ON DUPLICATE KEY UPDATE `option_name` = VALUES(`option_name`), `option_value` = VALUES(`option_value`), `autoload` = VALUES(`autoload`)

Autor: Olly - Der Kreuzberger

Bitcoin & Co Erfahrungsbericht vom 22. November 2018

Das einzig Positive, das es zu berichten gibt, ist, dass ich die letzte Einzahlung auf mein Depot zu einem Zeitpunkt getätigt habe, als der Euro gegenüber dem Dollar noch bei 1,17$ lag und nicht wie gegenwärtig um 1,14$.

Ansonsten befinden sich meine Werte weiterhin auf Talfahrt. Bitcoin , Ripple und Ethereum Classic haben seit der Aufnahme in das Portfolio bis zu 85 Prozent an Wert eingebüßt. Da ich jedoch – und das kann man gar nicht oft genug erwähnen – mit Geld spekuliere, das ich nicht benötige, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, kann ich mich entspannt zurücklehnen und auf bessere Zeiten warten. Auch wenn es, wie teilweise prognostiziert bis zu zehn Jahre dauern kann, bis sich der erwartete Gewinn einstellt.

Sieg oder Untergang

Um meinen Optimismus unter Beweis zu stellen, habe ich in der vergangenen Woche erneut einen Handel gewagt. Zu meiner Standardeinlage von 200$ habe ich 1.069 Einheiten der Kryptowährung Stellar (XLM) zu einem Kurs von 0,1868$ in das Depot aufgenommen. Zu dem Kauf veranlasst haben mich die stabilen Kursbewegungen und die Aussagen und Meinungen von hoffentlich objektiven Branchenexperten. Ganz gleich, wie weit die Kurse noch in den Keller fallen werden, ich halte an meinem Portfolio fest. Getreu dem Motto Sieg oder Untergang.

Einige werden nun sagen: „Was für ein Idiot. Das hätte ich ihm vorhersagen können, dass dies so kommen wird.“ Nun gibt es immer zwei Seiten einer Medaille. Selbstverständlich ist es nicht der klügste Weg, sich ohne Marktkenntnisse auf das Börsenparkett zu begeben. Aber so war das schon immer in meinem Leben. Immer musste etwas Neues her um meine Neugier zu befriedigen. Das Leben ist ein Spiel und das Spielfeld Börse beschäftigte mich seit dem letzten Börsencrash 2008/2009 immer wieder mal.

Es war also nur eine Frage der Zeit, wann meine Neugier siegen und ich ohne Rücksicht auf Verluste meine Nase in das Geschäft um Wertpapiere, Währungen, Rohstoffe und ETF´s stecken würde. Zudem stellt der Selbstversuch für andere ein neutrales Zeugnis dar, die gleichermaßen mit dem Gedanken spielen auf dem Finanzparkett zu zocken.

Es bleibt spannend

Und obwohl die Zukunft noch immer ungewiss scheint und die Regulierungen nicht zur Freude der Kryptonutzer führt, sieht es beim Ripple gar nicht so düster aus. Auch der Stellar hat nach Auswertung der mir vorliegenden Daten Potential. Tom Lee, ein anerkannter US-Wall-Street Analyst sagt sogar einen Kursanstieg vom Bitcoin auf 15.000$ voraus – bis zum Ende 2018. Es bleibt also spannend.

Neben den Kryptowährungen sind mittlerweile auch die Aktienmärkte ins Rutschen gekommen. Der US-Konzern Amazon hat 500,00$ Kursverlust je Aktie hinzunehmen. Facebook wankt und schwankt. Und der deutsche Halbleiterhersteller Infineon hat an der 10,00$ Verlustmarke gekratzt.




Urban Gardening goes down under

„Illegaler Gemüseanbau – Utopie oder Zukunft?“ Bereits vor 4 Jahren haben wir unter diesem Titel in einer fiktiven Geschichte das Thema unterirdischer Gemüseanbau behandelt. Kurz bevor in England die Fantasie zur Wirklichkeit wurde. Urban gardening, Urban Farming, Guerilla Gardening Vertical Farming, Container Gardening und auch Underground Gardening – alles war bislang schon erfunden. Nun hat Underground Gardening nicht nur wortwörtlich genommen und ist mit seinem Garten in den Untergrund von London gezogen sondern hat auch gleich sein Unternehmen danach benannt.

Das Herz des Unternehmens, die Produktionsanlagen, liegt 33 Meter unter den Straßen von Clapham, einem belebten Stadtteil von London. Für die Umsetzung des Vorhabens, bediente das Unternehmen sich der bereits vorhandenen Infrastruktur. Wie auch Berlin, so ist London aufgrund des 2. Weltkriegs mit Tunneln und Bunkern „unterkellert“. Die ungenutzten Anlagen, die auch hoffentlich nie wieder dem Kriegsdienst zugeführt werden müssen, eignen sich hervorragend für den Anbau von Salat.

Viele Faktoren, die bei dem herkömmlichen Freilandanbau zu berücksichtigen sind, können beim Urban Gardening bedenkenlos außer Acht gelassen werden. So gibt es weder eine Abhängigkeit von der Jahreszeit und auch die Wetterlage hat keinen Einfluss auf die Ernte. Es gibt keine Belastung durch industrielle oder verkehrsbedingte Abgase und das eingesetzte Hydrophonik-System verbraucht obendrein noch 70% weniger Wasser als die herkömmliche Freilandanbaumethode.

Durch das in sich geschlossenen System gehen auch keine Nährstoffe verloren. Für die Pflanzen herrschen somit immer klimatisch ideelle Bedingungen. Um den Pflanzen das benötigte Dosis „Tageslicht“ zu verabreichen wird mit LED-Technologie gearbeitet. Bislang scheint sich die Idee zu bestätigen. Underground Gardening hat den BBC Food Award 2017 gewonnen und beliefert bereits einige Großhändler, Restaurants und den lokalen Lebensmittellieferanten Farmdrop.

Den Anbau in bereits vorhandenen und bislang ungenutzten unterirdischen Anlagen zu betreiben, ringt dem innerstädtischen Gebiet, das ansonsten so knapp vorhandene Gebiet an Nutzfläche ab ohne Einfluss auf die bisher geschaffenen Strukturen zu nehmen. Es schafft neue landwirtschaftliche Flächen um gesunde und nachhaltige Lebensmittel zu produzieren und dass in direkter Nachbarschaft. Durch die zentrale Lage ist der Weg vom „Feld“ auf den Teller auf ein Optimum reduziert. Innerhalb von 4 Stunden nach der Ernte, können die Salatblätter in der Küche liegen und zu einem leckeren Salat weiterverarbeitet werden.

Vielleicht findet sich zukünftig auch der ein oder andere Landwirt, der „verbotene Früchte“ produziert und dem gesetzlichen Handelsverbot von zahlreichen Tomaten, Apfel- oder Kartoffelsorten (siehe Link im Anhang) entgegentritt. Dann hätte sich der Kreis geschlossen und eine Fiktion wäre vollends zur Realität geworden. Warten wir es ab – die Zukunft wird es zeigen. Bereits heutzutage wird das Saatgut verbotener Sorten nur unter der Hand weitergereicht. Mit dem Saatgut nicht amtlich zugelassener Pflanzensorten Handel zu treiben, ist gesetzlich verboten!

Bislang war es Gärtnern von illegalen Nachtschattengewächsen vorbehalten im Verborgenen die begehrten Pflanzen heranzuzüchten und zur vollen Reife zu bringen. Die „Konkurrenz“ im Wettlauf um Anbauflächen fernab der Öffentlichkeit nimmt jedoch mit der Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln von Jahr zu Jahr zu.

http://growing-underground.com/

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Verbotenes-Gemuese,sendung511572.html

http://countysupplieslondon.co.uk/

https://www.farmdrop.com/




Marie-Elisabeth-Lüders-Haus – Die Flüchtlinge sind schuld!

Derzeit befasst sich ein Großteil der Republik mit der Flüchtlingsaufgabe. Die einen hetzen über die Flüchtlinge. Die Anderen hetzen über die Hetzenden. Und wiederum Andere versuchen dort zu helfen, wo sie können. Die Bundesregierung schaut dem Treiben munter zu und Angela Merkel hat indes ihre politische Karriere an die Wand gefahren. Alle sind irgendwie beschäftigt und kaum jemand nimmt noch die eigentlichen Herausforderungen wahr vor denen wir stehen.

Da ist zum Beispiel das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, dem der Abriss droht. Haus, Abriss, dass klingt zunächst nicht ungewöhnlich. Wenn man sich jedoch ins Gedächtnis ruft, dass es sich bei dem Lüders-Haus um einen Erweiterungsanbau handelt, der das Band des Bundes an dessen östlichem Ende vollenden soll, sieht die Sache schon ganz anders aus. Ganz anders kann einem darüber hinaus auch werden, wenn man die Stellungnahme von FDP-Politiker Wolfgang Kubicki erfährt. Dem Tagesspiegel gegenüber sagte er, dass im Zweifelsfall ein Abriss besser wäre, als sich eine Endlos-Baustelle aufzuhalsen: „Einmal Flughafen Berlin-Brandenburg reicht.“ Das Versagen der Bundesregierung wird kurz und knapp kommentiert und fertig ist. Die Frage der Schuld ist bislang nicht zu klären und so nimmt man die Lage wie es scheint mit gleichgültiger Gelassenheit.

Zahlen, Daten, Fakten

Der Erweiterungsbau sollte ursprünglich 2015 für eine Gesamtsumme von 190 Millionen Euro fertiggestellt werden. Aufgrund von Rissen in dem Fundament dringt Grundwasser in den Keller des Gebäudes ein. Die ausführende Baufirma hatte bereits 2011 auf die Gefahr von Rissbildung hingewiesen. Das Bauvorhaben wurde dennoch nach Plan umgesetzt. Nun steht die Entscheidungsfindung an, ob eine Sanierung des Fundaments ausreicht oder gar ein Abriss von Nöten ist. Die Kosten für die Sanierung der Bodenplatte wurden mit 16 Millionen Euro veranschlagt. Die genauen Kosten können nach BBR erst nach Auftragsvergabe beziffert werden. Die Gegenwärtige Planung sieht vor den Bau bis 2021 abzuschließen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich bislang auf 223 Millionen Euro.

Wo ist der Aufschrei in der Bevölkerung? Wo ist die Empörung über die Unfähigkeit hochbezahlter Verantwortungsträger? Wo bleibt die Wut und der Zorn über soviel Staatsversagen?

Dem zuständigen Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) wurden unterdes zukünftige Projekte entzogen. Ursprünglich sollte das Amt das unterirdische Besucherzentrum vor dem Reichstag und das Elisabeth-Selbert-Haus Unter den Linden bauen. Dies übernimmt nun das Bundesamt für Immobilienaufgaben (Bima). Die Baukommission des Bundestags traf diesen Entschluss, nachdem ein internes Papier der Bundestagsverwaltung laut „FAS“ zu dem Schluss kommt, dass sämtliche vom BBR für den Bundestag realisierte Bauten bis zu 55 Prozent teurer wurden als vorgesehen und zwischen drei und acht Jahre länger als geplant gedauert haben.

An dieser Stelle sei ein Mal mehr das Schwarzbuch empfohlen. Es erscheint jährlich und bietet eine Auflistung der bekanntgewordenen Steuerverschwendungen. Das Saarland, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kommen mit jeweils 1 Fall glimpflich davon. Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hingegen bilden mit 12 Fällen die Spitze. Berlin hält im bundesweiten Vergleich mit 6 Fällen einen Mittelwert.

Fokussiert die Gesellschaft weiterhin konzentriert das Thema Flüchtlinge und lässt über die Flüchtlinge das Tun und Treiben der Bundesregierung außer Acht, werden weitere systemrelevante Entscheidungen an ihr vorbeigehen und sie wird die Schuld am Staatsversagen niemand anderem anlasten können außer sich selbst. Am Ende steht die Erkenntnis, dass die sogenannte “Flüchtlingskrise” Mittel zum Zweck war, um von den eigentlichen Machenschaften abzulenken. Es kann schon mal Stift und Papier zur Hand genommen werden, um die Zahlen der nächsten Bankenrettungen zu erfassen. Der Aktienmarkt kündigt den nächsten Schwarzen Freitag an.




Drogendealer vom Görlitzer Park – Vorreiter im Dienstleistungsbereich

Ein größeres Geschenk hätte man den Drogendealern mit dem neuen Finanzdienstleistungszentrum am Görlitzer Park nicht machen können. Nun können ihre Kunden endlich flexibel vor Ort entscheiden, wie viel von dem begehrten Grün sie einkaufen möchten. Kommt auf dem Weg zum Dealer in letzter Sekunde noch ein Anruf von einem Kumpel rein, der auch gern noch zwei drei Gramm Gras oder etwas Koks haben möchte – seit dieser Woche ist dies kein Problem mehr.

Inmitten eines Gewalt- und Drogenbrennpunkts in Berlin, am Görlitzer Park wurden in den vergangenen Tagen zwei Geldautomaten in das Eckhaus Falckensteinstraße/Görlitzer Straße installiert. Zwei Geldautomaten vermutlich aus dem Grund, damit sich die täglich auflaufenden Kundenströme der Dealer nicht unnötig lange in der Schlange und somit in der Gefahrenzone aufhalten müssen. Schließlich weiß man nie, ob irgendwo die Beamten der Polizei auf der Lauer liegen und das rege Treiben bespitzeln. Mit diesem überragenden Serviceangebot sind die Drogendealer vom Görlitzer Park Vorreiter im Dienstleistungsbereich.

Zukunftsvisionen

Fragt sich nur noch, wann VISA und Mastercard auf den Zug mit aufspringen und den Dealern mobile Kartenlesegeräte zur Verfügung stellen, um ihnen und ihren Kunden eine bargeldlose Geschäftsabwicklung zu ermöglichen. Jene MitbürgerInnen, die von dem Geld, dass sie am Automaten abheben, keine Drogen kaufen wollen, laufen Gefahr, um ihr Bares erleichtert zu werden ohne einen Gegenwert dafür zu erhalten, außer die Erkenntnis, nachts um halb drei in dieser Gegend von Kreuzberg besser nicht die dicken Scheine aus dem Geldschlitz des Automaten fahren zu lassen.

Darüber hinaus darf man gespannt sein, wann die Polizei den ersten Einsatz fährt, um die Reste der geplünderten Automaten zusammenzufegen. Die Vorbereitungen zu diesem Vorhaben laufen im Hintergrund bestimmt schon auf Hochtouren. Fragt sich, welcher Clan die schnelleren Familienmitglieder besitzt. Ganz gewiss darf bezweifelt werden, dass das Problem mit den unzähligen Drogendealern unter diesen komfortablen Umständen irgendwann einen annehmbaren Rahmen annimmt.

Auf gute Geschäfte!




America first – make America great again …und die anderen auch

Der Amerikanische Präsident Donald Trump versäumt keine Gelegenheit, seinen Wahlspruch „America First – make Amerika great again“ zu propagieren. Vladimir Putin erklärt in einem Interview, dass er gewählt wurde, um die Interessen seines Volkes zu vertrete und nicht die der anderen Nationen.

America First. Auf den ersten Blick nur ein Wahlspruch von Donald Trump. Auf den zweiten Blick gesehen jedoch eine ausbaufähige Vision. Zumindest in diesem Bereich ist Donald Trump bewundernswert. In seinem Tun und Treiben lässt er sich absolut nicht beirren. Man weiß heute nicht was er morgen macht. Man weiß nur, dass er etwas machen wird. Und das alles macht er vorgeblich nur zum Wohle seines Volkes: America First eben.

Ob das alles so gut und richtig ist für sein Volk, mag ich nicht beurteilen. Mir fehlen schlichtweg ausreichend objektive Informationen. Die Lage der Amerikanischen Nation ist aber auch nicht Gegenstand dieses Beitrags. In erster Linie steht die Vision von Donald Trump: America First. Es ist vermutlich eine von mir etwas anders interpretierte Version von der Vision.

Wie wäre es, wenn jedes Land weltweit beschließt, wir zuerst! Und mit wir, sind die Bürgerinnen und Bürger eines jeden des Landes gemeint. Deren Wohlergehen und Schutz stehen vor allen anderen Prioritäten. Sie stehen vor den Interessen der Wirtschaft. Sie stehen vor den Interessen anderer Staaten. Sie stehen im Zweifelsfall auch vor den Interessen der Nachbarländer. Aber ganz ohne Zweifel, stehen sie vor den Interessen der Politikerinnen und Politiker, die ihre Bürgerinnen und Bürger vertreten.

Mit einem Schlag stünden Wirtschaft, Industrie und Finanzwesen vor dem Zusammenbruch – aus ihrer Sicht. Um diese Vision aufrecht erhalten zu können, bedarf es der Anmerkung, dass nur die globalen Umsetzung die Realisierung ermöglicht. Weltweit müssen die Lebens- und Arbeitsbedingungen angeglichen werden. Weltweit müssten die Regierungen zum Wohle und Schutze des eigenen Volkes handeln. Weltweiter Mindestlohn. Weltweite Mietpreisbindung. Weltweite Menschenrechte. Kein Land dürfte sich dieser Reform entziehen.

Wenn weltweit in sämtlichen Bereichen die selben Bedingungen vorherrschen, wäre der Großteil der Ungerechtigkeiten und ein Teil der Fluchtursachen beseitigt. Ganz gleich, ob ein Produkt in Deutschland, Kalifornien oder in Pakistan hergestellt wird, es gälten die selben Grundvoraussetzungen: Einheitliche Lohn- und Rohstoffpreise. Die stetig ausufernde Preistreiberei hätte ein Ende, da die einheitlichen Standards der Staaten keinen finanziellen Spielraum bei den Löhnen der Angestellten und Arbeiter böten. Es würde sich nicht mehr Lohnen Produkte quer über die Weltmeere zu schiffen, weil irgendwo auf der Welt die Arbeitsbedingungen günstiger sind.

Auch fair gehandelte Rohstoffe, die von gerecht entlohnten Arbeitern ans Tageslicht geholt wurden, würden preislich einheitlich auf dem Weltmarkt angeboten werden. Nicht nur bei den Arbeitern und Angestellten sondern auch bei den Selbständigen würde es einen sogenannten Mindestlohn geben. Ganz gleich ob als Kleindarsteller beim Film, Haushaltshilfe, Handwerker oder Freiberufler.

Dass die Produktion in Deutschland keine Fantasie darstellt, beweist unter anderem der Textilfabrikant Wolfgang Grupp mit seinem Unternehmen Trigema. Sein Firmensitz war, ist und bleibt Burladingen in Deutschland. Zahlreiche weitere Unternehmen tun es ihm gleich und untermauern somit die These der Möglichkeit.

Selbstverständlich hat dies auch Auswirkungen auf unser Leben. Alles wird teurer werden. Wir werden uns zweimal überlegen, ob wir ein neues T-Shirt brauchen oder das Mobiltelefon immer das Neuste auf dem Markt sein muss. Ein Laptop-Computer kostet dann nicht mehr fünfhundert Euro, sondern mindestens eintausend Euro. Dafür ist seine Lebensdauer optimiert. Geplante Obsoleszenz wird endlich die Verachtung erhalten, die es verdient.

Die Industrie verdient auch noch genug an den aktualisierbaren Bauteilen wie Festplatten, Grafikkarten und Software. Gleichermaßen verhält es sich bei allen anderen Gütern des Alltags. Von den Autos, über Bekleidung bis hin zu technischen Geräten. Bei diesem Umstand muss die Industrie wieder nachhaltiger produzieren. Was jedoch kein Wettbewerbsnachteil darstellt. Am Ende werden wieder diejenigen Unternehmen erfolgreich die Marktführerschaft innehalten, die mit Qualität die Kunden begeistern.

Selbstverständlich könnten wir auch nicht mehr so billig verreisen. Flüge von Berlin nach Gran Canaria und zurück für 96 Euro pro Person wären nicht mehr drin. Auch eine Pauschalreise nach Teneriffa für eine Woche mit Flug und Appartement für 280 Euro wären passé. Kreuzfahrten und Cluburlaube fielen deutlich teurer aus. Ein bescheidener Beitrag um die Lebensbedingungen für alle gleichzustellen.

Jetzt zum spannenden Teil der Vision und der Frage: Wer bezahlt das alles?

Selbstverständlich muss sich das ganze Konstrukt irgendwie finanzieren. Die Gelder kämen aus den Steuergeldern der Unternehmen und denen der Vermögenden. Empfindliche Einbußen in finanzieller Hinsicht hätten auch die Spekulanten bei ihren Investitionen hinzunehmen. Eine Investition mit einem möglichst schnellen und vor allem gewinnbringenden Exit wird es nicht mehr geben.

Des Weiteren würden Einsparungen im Verwaltungsbereich des Staates durch das Voranschreiten der technischen Entwicklung und die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens weitere Gelder frei werden lassen. Eine neues Haftpflicht-Gesetz für Politiker und deren Entscheidungen trüge ebenfalls dazu bei an vielen Stellen die Verschwendung von Steuergeldern eindämmen. Es gäbe keine Subventionen für Firmen.

Die Regierung bräuchte unter diesen Voraussetzungen nicht die Entwicklungshilfe leisten, die es derzeit betreibt. Die Flüchtlingsströme würden der Vergangenheit angehören, da die Hauptgründe Kriegerische Auseinandersetzungen und Armut. Auch diese Kosten wären hinfällig. Allein für Deutschland.

Außer WeltbürgerInnen, missionierend Motivierte und Land-und-Leute-Liebende wird es kaum noch andere „Flüchtlinge“ geben. Jeder wäre wirklich frei in seinem Bestreben nach Zufriedenheit im Leben zumindest jedoch ein gutes Stück weiter auf dem Weg dorthin

In diesem Sinne: America First, India First, Germany First, Somalia First, Venezuela First, Spain First, Nigeria First…




Flüchtlingspolitik Donald Trump vs. EU

Gewiss, man kann kein Donald Trump Fan sein. Aber man kann dennoch objektiv bleiben. Und wenn man sich die mediale Hetzjagd anschaut, die bezugnehmend auf seine Flüchtlingspolitik gegen ihn getrieben wird, erkennt man, dass der Diskussion jede Objektivität abhanden gekommen ist. Oberflächlich und doch aufschlussreich werden die nachfolgenden Zeilen über die Flüchtlingspolitik Donald Trump vs. EU offenbaren.

Trumps Pläne

Zu Beginn seiner Amtszeit waren seine Pläne auf der Grenzlinie zu Mexiko eine Mauer zu errichten. Medienwirksam schaute er sich die von verschiedenen Firmen produzierten und vorgestellten Mauersegmente an. Doch der Senat durchkreuzte die Pläne und lehnte die Bewilligung der Gelder ab.

Nun erklärte der US-Präsident, dass er das Gesetz stürzten will, nachdem in den USA Geborene automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten und somit durch die Hintertür Einwanderer und ihre Nachfahren zu ewig Gejagten machen. Zudem kündigte er an, 15.000 Soldaten an die Grenze zu Mexiko zu verlegen um den zu erwartenden Ansturm aufzuhalten.

Die Begründungen liegen nicht nur in der unkontrollierten Einwanderung von Flüchtlingen. Auch der Drogen- und Waffenhandel soll somit unterbunden werden. Die Drogen, die von Mexiko über die Grenze nach Amerika geschmuggelt werden, dienen zum Teil zur Finanzierung der Waffen, die auf dem Rückweg über die Grenze nach Mexiko verbracht werden. In Mexiko sind diese Waffe zu einem erheblichen Anteil für die Eskalation der Gewalt verantwortlich. Paradoxerweise wäre mit der verstärkten Grenzkontrolle auch Mexiko geholfen.

Soweit so gut oder auch nicht. Fakt ist jedoch, dass sich quer durch die Medienlandschaft und durch sämtliche politischen Lager bemüßigt fühlt Donald Trump für diese Vorgehensweise zu kritisieren und an den Pranger der Unmenschlichkeit zu stellen – was insoweit ja auch völlig in Ordnung ist. Dass sie es jedoch so laut tun ist das Verwerfliche.

Faktenlage EU

Was wurde in den vergangenen Jahren und wird aktuell in Europa nicht alles unternommen, um sich die Flüchtlinge vom Hals zu halten? Die Türkei bekommt für das dichthalten der Grenzen Milliarden an Euro überwiesen. Auf dem Mittelmeer patrouilliert die Marine. Und nein, nicht einfach nur die Marine. Die EU hat mit Frontex nicht einfach nur die Armeen ihrer Länder zu Land und zu Wasser entsendet, sondern auch gleich eine eigene Agentur ins Leben gerufen, die sich um den Schutz der Grenzen und Küsten Europas kümmert

Doch nicht nur die Tükei erhält finanzielle Zuwendungen. Die EU-Staaten bezahlt auch Unsummen an korrupte Regime in Afrika, damit diese ihre Länder, gleich der Türkei als Pufferzone und Auffangbecken für die Flüchtenden herhalten lassen. In den Lagern, in denen die Flüchtlinge dort interniert sind, werden sie beraubt, misshandelt, vergewaltigt oder als Sklaven verkauft.

Einige Staaten haben unüberwindbare Grenzzäune errichtet. Und wer hat nicht noch die Filmaufnahmen im Kopf in denen schwerbewaffnete Soldaten die EU-Außengrenzen gesichert haben? Bürger haben sich als private Grenzschützer zusammengeschlossen und haben die Grenzen in Eigenverantwortung „verteidigt“. NGO´s werden davon abgehalten Schiffbrüchige (eigentlich müsste es ja korrekt heißen: Schlauchbootbrüchige) zu retten. Ihre Schiffe werden am Aus- oder Einlaufen gehindert.

Und zu guter Letzt sind da die zu tausenden ertrunkenen Flüchtlinge, die auf dem Grund des Mittelmeers liegen und von dem humanitären Versagens der EU zeugen. Sie hätten zunindest teilweise gerettet werden und somit überleben können. Aber ganz offensichtlich ist dies nicht der Plan der EU.

Nun nochmal zurück zum Thema und somit zum Anfang des Beitrags: Was genau hat Donald Trump nochmal vor?




7. Internationales Uranium Film Festival 2018

Vom 9. bis 14. Oktober fand das 7. Internationale Uranium Film Festival in Berlin statt. Hauptfestspielorte waren wie im vergangenen Jahr das Zeiss Großplanetarium in Prenzlauer Berg und das Kino in der Kulturbrauerei in Pankow. Und wie in den vergangenen Jahren gab sich das Who-is-Who der Atomfilmszene die Ehre. Unter anderem stellte der US-Amerikanische Filmemacher Tony West sein Werk THE SAFE SIDE OF THE FRENCE vor. Der Film dokumentiert die Zusammenhänge und Abläufe, im US-Amerikanischen St. Louis im Zuge des Manhattan-Projekts und wurde bereits beim St. Louis Filmakers Showcase als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Der Festivalproduzentin Jutta Wunderlich ist es diesmal nicht nur gelungen interessante Filmemacher zu präsentieren, sondern auch die Filmauswahl stellte eine gelungene Meisterleistung dar. Noch nie war der Weg des Urans anhand von Filmmaterial so anschaulich zu verfolgen. Von der Urangewinnung durch zerstörerischen Bergbau und die Aufbereitung über die Verwendung von Uran in Atomkraftwerken und als Munitionsbestandteil in Kriegen bis hin zu den Folgen, die die Bevölkerung bei Unfällen in Atomkraftwerken und durch Spätfolgen durch den Einsatz von Uranmunition erleidet.

Auftakt

Dem Schauspieler und Autor Klaus-Peter Grap kam eine besondere Ehre zu Teil. Seine Filmempfehlung TOO PRECIOUS TO MINE von Justin Clifton eröffnete das Festival. Obendrein war der Regisseur persönlich zu gegen und stellte sich nach dem Film den Fragen der anwesenden ZuschauerInnen. Zunächst aber bekamen diese eindrucksvoll geschildert, wie dem Grand Canyon der Uranbergbau droht und somit die Umwelt und das Volk der Havasupai gleichermaßen in Gefahr gebracht werden.

Mit dem Hauptfilm des Abends blieb das Festival ebenfalls in den USA. Die Regisseurin Brittany Prater zeigt mit ihrem Dokumentarfilm URANIUM DERBY, dass die Dekontaminierung von verseuchten Gebieten oftmals falsch gehandhabt wird und somit zur Gefahr für die Allgemeinheit werden. Die Verantwortlichen von Praters Heimatstadt Ames/Iowa haben sich unter Geheimhaltung am Manhattan Projekt beteiligt und somit mitschuldig an den heutigen Umständen gemacht.

Filme

Im weiteren Verlauf des Festivals präsentierte der angereiste Takuya Moriyama seinen Dokumentarfilm UNSILENCED: ANTI-NUCLEAR MOVEMENT IN TURKEY. Mit eindrucksvollen Bildern analysiert er die Anti-Atomkraft-Bewegung in der Türkei. Das Thema insbesondere aus dem Grund aktuell, weil die Türkei seit April 2018 an der Mittelmeerküste zwischen Aydıncık und Silifke, in der Provinz Mersin, im Süden der Türkei ihr erstes Atomkraftwerk (Akkuyu 1-4) errichtet.

Die Künstlerin, Filmemacherin und Produzentin Lise Autogena berichtete mit ihrem Film KUANNERSUIT / KVANEFJELD über die Überlegungen in Südgrönland Uran und Seltene Erden abzubauen. Die Landwirtschaft würde darunter leiden. Jedoch könnte Grönland durch den Abbau seine finanzielle Abhängigkeit gegenüber Dänemark minimieren, so die Befürworter des Uranabbaus. Somit gibt es Für und Wider, die in der Bevölkerung diskutiert werden. Diesen Konflikt fängt Autogena mit ihrem Film ein.

Und zu guter Letzt sei von den zahlreichen Filmemachern Ramsey Cameron erwähnt. Sein Film EINHUNDERT JAHRE URGEIRICA lief am Sonntag als Abschlussfilm des Festivals. Der Regisseur zeigt die Zusammenhänge und Folgen von 100 Jahren Uranabbau in Urgeiriça/Portugal. Die Mine in Urgeiriça war eine der ersten Uranminen weltweit und lieferte unter anderem der Physikerin und Chemikerin Marie Curie das Material für ihre Forschungen. Und obwohl die Mine inzwischen geschlossen ist, geht ihre Geschichte noch über die hundert Jahre hinaus. Die Hinterlassenschaften von einem Jahrhundert Uranbergbau werden gegenwärtig aufwendig entsorgt.

Preisverleihung

Bei der anschließenden Preisverleihung, die den krönenden Abschluss des Festivals darstellt hat in diesem Jahr  ANOINTED von Dan Lin mit Kathy Jetnil-Kijiner von den Marshall-Inseln in der Kategorie Kurzfilm den „Gelbe Einstein“, die Trophäe des Uranium Film Festivals gewonnen. In Vertretung von Kathy JetnilKijiner, die leider nicht persönlich vor Ort sein konnte, nahm die 16jährige Berlin Philippo von den Marshall-Inseln die Trophäe entgegen.

Mikel Iriarte und Laura Johnson aus England bekamen den Gelben Einstein für ihren Muppet-Animationsfilm FREDDY AND FUZMO FIX THE WORLD (FREDDY UND FUZMO REPARIEREN DIE WELT). Für seinen Feature-Dokumentarfilm ONE HUNDRED YEARS OF URGEIRIÇA bekam der schottische Filmemacher Ramsay Cameron die Festivaltrophäe.

Der Ehrenpreis ging an Antonio Minhoto aus Portugal. Er war Arbeiter in den Uranminen von Urgeiriça und setzt sich seit rund 20 Jahren für eine gerechte Entschädigung für die durch Uranbergbau erkrankten Minenarbeiter und ihre Familien sowie für die ökologische Sanierung und Sicherung der aufgegebenen Uranminen und radioaktiven Abraumhalden in der Region ein.

Filmpaten

Neben Klaus Peter Grap gaben mit Timo Jacobs, Dennis Buchner und dem Medienwissenschaftler und Moderator Thomas Zandegiacomo Del Bel drei weitere Filmpaten ihre Empfehlungen. BOBBY BROWN HOMELANDS – LIVING WITH THE LEGACY OF BRITISH NUCLEAR TESTING war die von SPD-Politiker Dennis Buchner. Der Film von Kim Mavromatis und Quenten Agius ist ein Zeitzeugengespräch mit beeindruckenden Bildern aus dem australischen Outback und den 1953 dort durchgeführten Atombombentests der Briten.

Schauspieler, Regisseur und Produzent Timo Jacobs gab seine Stimme dem Film von Kelly Whalen DIGNITY AT A MONUMENTAL SCALE. Der Kurzfilm portraitiert die Arbeiten des Straßenkünstlers Chip Thomas. Thomas Zandegiacomo Del Bel, Filmkurator,, Medienwissenschaftler und Moderator gab seine Empfehlung für den Film ANOINTED von Dan Lin und Kathy Jetnil-Kijiner. Der Film veranschaulicht eindrucksvoll, dass mit den Kernwaffentest im Bikini-Atoll, in den 1940er und 1950er Jahren, ein Paradies unwiederbringlich zerstört wurde.

Schirmherren

Neben dem Kreis der Filmpaten, findet sich der, der Schirmherren, die ebenfalls seit einigen Jahren treu dem Festival zur Seite stehen. Neben Klaus Mindrup MdB sind dort Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und Uwe Bünker von Bünker Casting zu nennen.

Künstlerische Darstellungen

Neben der Filmkunst gab es auch künstlerische Darstellungen. Unter anderem in Form von Tanzperformence von Kazuma Glen Motomura, Takushi Minagawa und Special Guest Maksym Kotsky. Die Künstler stzen sich in ihren Darbietungen schonungslos mit den Lügen der Atomenergie und den Katastrophen auseinander, die im Zusammenhang mit ihnen entstanden.

Festivalspielorte

Neben den bereits aus dem vergangenen Jahr bekannten Festivalspielorten dem Zeiss Großplanetarium und dem Kino in der Kulturbrauerei gab es mit dem Coop-Antikriegscafé einen weiteren Ort, in dem, im Rahmen des Festivals, eine Ausstellung und Vorträge stattfanden.

(FOTO: MAREK KARAKSEVIC)




Bitcoin & Co Erfahrungsbericht vom 22. Juli 2018

Die Kurse fallen noch immer stärker, als dass sie steigen. Beim Bitcoin sind wir aktuell bei 7.491$ angekommen. Der Ethereum Classic liegt bei 16,00$ und der Ripple weist einen Kurswert von 0,46$ aus. Meine Lebenserfahrung lässt mich weiter gelassen bleiben. Es ist ein Experiment. Die Zeit habe ich genutzt, um mich mit Expertenmeinungen und Marktanalysen auseinanderzusetzen.

Hinzu kam die Suche nach weiteren Trading-Plattformen. Es verhält sich jedoch wie mit der Suche nach der passenden Kreditkarte. Die Vor- und Nachteile sind genau abzuwägen. Es geht um Fragen wie die Depotkosten, Mindesteinlagen, Handelsgebühren und schlussendlich auch um das Portfolio an Aktien, ETF´s und Krypotowährungen. Einige Händler berichten, dass sie auf mehreren Plattformen gleichzeitig aktiv sind um einen größeren Handlungsspielraum zu besitzen. Am besten tastet man sich nach den eigentlichen Möglichkeiten vor. Learning by doing.




1. Mai 2018 – es ist wieder soweit

… und in diesem Jahr findet der erneute und hoffentlich erfolgreiche Versuch statt am 1. Mai 2018 eine friedliche Demonstration in einem der wohlhabenderen Berliner Randbezirke auf die Beine zu stellen. Nach meinem eher dürftigen Versuch 2012 hat sich in diesem Jahr der Sinn und Verstand e. V. diesem Vorhaben angenommen. Treffpunkt ist der S-Bahnhof Grunewald und los geht es um 14 Uhr.  Unterstützung findet die 1. Mai-Demo von Paul Geigerzähler, Punkrock MC und weiteren Größen der Musikszene.

Laut Veranstalter, ist die Demo zeitlich so angelegt, dass wir es alle pünktlich zur 18 Uhr Demo in Kreuzberg schaffen! In diesem Sinne: auf auf…ab nach Grunewald.

Weitere sachdienliche Hinweise findet ihr unter: https://www.hedonist-international.org/erster_mai/index.html




Bitcoin & Co Erfahrungsbericht vom 22. Februar 2018

Der Ripple (XRP) liegt aktuell bei 0,94 $ und der Bitcoin (BTC) bei 10.800$ und somit immer noch weit in den roten Zahlen. Beim Ethereum Classic (ETC) hingegen befindet sich die Investition von 200$ aktuell in einem Plus von 45$, wobei der Kurs vor zwei Tagen schon bei gut 85$ lag. Hätte ich mich in den vergangenen Wochen intensiver mit dem Depot beschäftigt, wären auf Grund des ständigen Auf und Ab durchaus ein paar hundert Dollar an Gewinnmitnahmen möglich gewesen. Ganz sicher jedoch wäre das Minus von 160$ ausgeglichen.

Die Lehre, die ich für die Zukunft daraus ziehe ist, dass ich versuchen werde, jeden Tag einen kurzen Blick auf die Kurse zu werfen. Fünf Minuten reichen da völlig aus. Und wenn man zu einem günstigen Zeitpunkt auf das Börsenparkett schliddert, kann durch den ein oder anderen An- oder Verkauf pro Woche durchaus ein gutes Taschengeld eingestrichen werden.




Der Kreuzberger geht auf Sendung

Mit dem Jahreswechsel wird beim Kreuzberger ein lang geschmiedeter Plan in die Tat umgesetzt: Der Kreuzberger geht auf Sendung. Voraussichtlich ab März 2018 wird es neben dem Internet-Blog Der Kreuzberger unter dem Format Der Kreuzberger TV auch eine Nachrichten-Sendung geben. Inhaltlich werden sich die Beiträge an den bislang verfolgten Themen orientieren. Die Schwerpunkte bilden Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus wird über aktuelle Ereignisse aus Kultur, Lokales, Umwelt und Wissenschaft berichtet.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir damit begonnen, in den uns neu zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten ein kleines Fernsehstudio einzurichten. Bevor wir jedoch mit der Einrichtung der technischen Geräte und den Aufnahmen beginnen konnten, hieß es Fußboden fliesen, Kabel verlegen, Wände verputzen und dem ganzen Raum einen neuen Anstrich verpassen. Nachdem dann noch die Beleuchtung installiert und ausgerichtet war, konnten die ersten Probeaufnahmen beginnen.

Wir hoffen, den selbst auferlegten Zeitplan einzuhalten und freuen uns, euch bald das neue Format präsentieren zu können.

Der Kreuzberger – Lokale Weltnachrichten




Bitcoin, Ripple & Co – Der Selbstversuch

Nie wollte ich wirklich in das Geschäft mit den Aktien, ETFs oder Kryptowährungen einsteigen. Nun ist es doch geschehen. Seit einigen Wochen hat mich das Börsenfieber gepackt – Bitcoin, Ripple & Co – Der Selbstversuch hat begonnen.

Alles fing vor ungefähr 9 Jahren an. Nach dem Börsencrash 2008/2009 habe ich mich mit dem Thema Aktienhandel journalistisch auseinandergesetzt. Von Beginn an faszinierte mich die strategische Vorgehensweise der Broker. Das Abwägen von verschiedenen Informationen und der daraus resultierenden Kursbewertung und Kaufentscheidung von Aktien. Die Nerven zerreißenden Momente, in denen es um die Entscheidung geht: kaufen und sich damit der Option berauben, zu einem noch besseren Kurs einkaufen zu können oder warten, mit der Gefahr, dass der Kurs wieder in die Höhe schnellt und den erhofften Gewinn mindert. Gleiche Entscheidung steht umgekehrt beim Verkauf an. Tag ein Tag aus müssen strategisch ausgerichtete und schnelle Entscheidungen getroffen werden. Das Ganze kam mir vor wie die Strategie Spiele aus meiner Jugend, in denen es darum ging mit vorausschauenden Maßnahmen das Ziel zu erringen – den Sieg.

Somit kam in mir der Gedanke auf, das im Zuge meiner Recherchen erlangte Wissen auch privat zu nutzen und ein paar Euros in den Kauf einiger Wertpapiere zu stecken. Damals lag die Aktie des DAX-Unternehmens Infineon bei einem Allzeittief von 0,35 Euro. Entgegen aller Spekulationen war ich mir sicher, dass der Staat nicht nur systemrelevante Banken sondern auch DAX-Unternehmen retten, zumindest nicht sang und klanglos ohne den Versuch der Gegenwehr untergehen lassen würde. So kam es dann ja auch. Infineon erholte sich und der Kurs liegt heute zwischen 24 und 25 Euro. Das würde zum heutigen Tag einen Bruttogewinn von 23 Euro entsprechen – pro Aktie! Leider waren zum damaligen Zeitpunkt meine bescheidenen finanziellen Mittel in anderen Projekten gebunden. Somit war der Gedanke eintausend Infineon Aktien für 350 Euro zu ergattern passé.

Der Frust über diesen Zustand (ich habe den Wachstum der Aktie über die Jahre verfolgt), brachte die stets standhafte Mauer meines Widerstandes nun zum Einsturz. Die Mauer in meinem Kopf fiel auch, weil ich seit längerem die steigenden Kurse der Kryptowährungen im Blick hatte. Und darüber hinaus auch einer meiner Provider sowie zahlreiche weitere Online-HändlerInnen sich in zunehmendem Ausmaß mit den verschiedensten Kryptowährungen bezahlen ließen, was eine weitere Verbreitung und damit einhergehende Kursgewinne in Aussicht stellte.

Anfang Dezember war es dann soweit. Es gab kein zurück mehr. Mein Entschluss stand fest. Ich werde zu gegebener Zeit das Investment wagen. Vorkenntnisse oder Erfahrungen, auf die ich hätte zurückgreifen können gab es bis auf meine damalige Recherche als Journalist nicht. Es gab auch niemanden in meinem Umfeld, der mit Online-Brokern bereits Erfahrung gemacht hatte geschweige denn mit dem Handel von Aktien. Die meisten meiner Freunde, Bekannten und Verwandten hatten keine Ahnung oder wollten nichts davon wissen. Andere wiederum hatten sich oberflächlich mit dem Thema befasst, so dass ein semiprofessionelles Fachgespräch entstand.

Nur ein ganz kleiner Teil meiner GesprächspartnerInnen hatten sich mit Kryptowährungen eingehender beschäftigt und ich konnte neue Erkenntnisse hinzugewinnen und für mein Vorhaben nutzen. Keiner hatte jedoch bereits eigene Erfahrung gemacht oder war gar in Besitz von Bitcoin und Co.. Um mir die notwendige Klarheit zu verschaffen, begab ich mich zunächst einmal im weltweiten Web auf die Suche nach einem seriösen Broker. Die zahlreichen Testberichte, die ich im Zuge dessen auf einschlägigen Internetplattformen fand, gaben mir eine grobe Wegrichtung vor. Mit dem Durchstöbern von Bewertungen, die erfahrene Nutzer von verschiedener Handelsplattformen in den Börsen-Foren hinterlassen haben, hatte ich ein weiteres Instrument zur Verfügung, um das Für und Wider der verschiedenen Anbieter herauszufinden. Schlussendlich entschied ich mich für den Online-Broker Etoro.com.

Das US-amerikanische Unternehmen eignet sich für Neueinsteiger besonders gut – so die Aussagen in der verschiedenen Blog-VerfasserInnen in den Foren. Mit der Registrierung auf der Internetseite des Unternehmens war der erste Schritt in Richtung Börsenparkett getan. Um nun aktiv mitmischen zu können, musste ich mich mit der beidseitigen Kopie von meinem Personalausweis sowie der Angabe meiner Bankdaten verifizieren. Während meine Daten verarbeitet wurden, hatte ich Zeit, einen ersten Blick auf die Navigation der Seite zu werfen und die Börsenkurse zu studieren. Etoro.com bietet neben Aktien auch Indizes, Rohstoffe, Devisen, ETFs und Kryptowährungen an – auf die ich es abgesehen hatte.

In den nächsten Tagen war ich damit beschäftigt, die Kurse von Bitcoin, XRP, ETC und Co. zu verfolgen. Nach einem Allzeithoch hatten alle Währungen bereits den Sturzflug eingeleitet. Der Bitcoin fiel von 20.000 US$ auf 16.000 US$. Der Ripple (XRP) fiel von 3,50 US$ in der Spitze auf 2,50 US$. So wie Bitcoin und Ripple erging es Ethereum, Dash und all den anderen Kryptowährungen. Sie befanden sich allesamt im freien Fall. Trotz dem Wissen um die Regel: „Greife nie in ein fallendes Messer“ siegte die Gier nach der Erfüllung des Wunsches endlich dabei zu sein und auszuprobieren, ob das Jahrzehnte lange körperliche Arbeiten nicht durch einen Sesselfurtzerjob als Online-Broker erfolgreich zu ersetzen sei. Ich kaufte im Dezember 2017 für 200 US$ (Mindestsumme für einen Trade bei Etoro.com) Anteile vom Bitcoin bei einem Kurs von 14.989 US$. Im Anschluss daran folgte der Ripple, den ich ebenfalls für 200 US$ und zu einem Marktwert von 2,45 US$ kaufte. Somit hatte ich nun 0,01 Bitcoin und 86,36 Ripple in meinem Portfolio.

Als hätte ich es geahnt, fingen die Kurse mit dem Kauf an weiter in die Tiefe zu stürzen. Zudem wurde der Kurssturz durch die Androhung der Chinesischen Regierung begünstigt, den Handel mit Kryptowährungen zu reglementieren gar zu verbieten und das Bitcoin-Mining aufgrund des enormen Energieverbrauchs gleichermaßen zu unterbinden. Zu allem Unglück kündigte Südkorea ebenfalls an, den Markt zu regulieren. Mit dem Unvorhersehbaren muss man immer rechnen. Um sich die negativen Gedanken zu vertreiben, reichte mir das Lesen von Kurs-Prognosen der Börsen-Analysten, die den Bitcoin in der Zukunft einen Höchststand von bis zu 500.000.000 US$ zutrauten.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (19.01.2018) liegt der Bitcoin-Kurs bei 11.400 US$ und der Ripple bei 1,65 US$. Mit dem Bewusstsein, dass der Hype abgeklungen ist und mit der Hoffnung, dass die Talsohle erreicht sei und die Werte sich auf einem überdurchschnittlichen Mittel einpendeln werden, bin ich das Wagnis eingegangen und habe den Ethereum Classic (ETC) zu einem Kurs von 30,90 US$ mit in mein Portfolio aufgenommen. So liegen bislang 600 US$ in Form von Kryptowährungen in meinem Depot. Der Laie staunt und der Fachmann wundert sich über so viel Leichtsinn. Aber für was habe ich im Leben nicht alles schon Geld ausgegeben ohne das es einen Mehrwert für die Zukunft beinhaltete? Es gab Zeiten, da habe ich die selbe Summe an einem Wochenende für meine Bespaßung ausgegeben. Außer einem dicken Schädel vom Saufen, Koksen und Kiffen ist da nichts von übrig geblieben. Wie sollte da der mögliche Kursverfall einen, aus finanzieller Sicht gesehen, größeren Schaden anrichten können?

Aktuell liegen meine Investitionen von 600 US$ in einem Minus von 25 Prozent. Die Zeit wird zeigen, wie sich die Verbreitung der Kryptowährung fortsetzt oder der Trend wieder gänzlich von der Bildfläche verschwindet. In drei Monaten werde ich mich erneut zu Wort melden und Bericht erstatten bezüglich meiner Erfahrungen mit Bitcoin, Ripple und Co.. Entweder haben sich bis dahin die Investitionen weiter in Luft aufgelöst oder die Kurse sind mehr oder weniger gleich geblieben oder es ist ein Plus zu verzeichnen. Sollte ich mich gar nicht mehr melden, ist der höchst unwahrscheinliche Fall eingetreten, dass ich Börsen-Millionär geworden bin und in Spanien auf meiner Finca den Blick auf das Meer genieße.

In diesem Sinne: Hasta la próxima (bis zum nächsten Mal)

Olly

Weitere Informationen zu Kryptowährungen unter: https://www.krypto-magazin.de/




International Uranium Film Festival 2017

Rio – Hollywood – New York – Berlin

Das International Uranium Film Festival gastiert wieder in Berlin. „Das Globale Filmfestival des Atomaren Zeitalters“ bietet vom 11.10. bis 15.10.2017 eine Reihe hochkarätiger Filmbeiträge über Atomkraft und ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Als Einleitung für die feierliche Eröffnung findet am Mittwoch um 18 Uhr, die Präsentation der Fotoausstellung Brasiliens Tschernobyl 1987 von Odesson Alves Ferreira statt. Im Anschluss daran eröffnet Jutta Wunderlich, die Leiterin des IUFF-Berlin, gemeinsam mit den Schirmherren Klaus Mindrup (MdB), Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und Uwe Bünker, Bünker Casting GbR das Festival im Kino der Kulturbrauerei.

Nach dem formellen Teil des Abends öffnen sich dann erstmalig in diesem Jahr die Vorhänge beim Berliner IUFF und geben die Leinwand frei für die Schweizer Produktion Lucens von dem Regisseur Marcel Barelli (2015). Der Kurz-Trick-Film (7 min.) behandelt die Geschichte des ersten, aber auch des letzten schweizerischen Atomkraftwerks. (OmU)

Im Anschluss folgt der Dokumentarfilm Als die Sonne vom Himmel fiel. Bei dem Filmprojekt aus dem Jahr 2015 führte Aya Domenig Regie. In der 78 minütigen Dokumentation geht es um die Suche nach der Vergangenheit ihres Großvaters. Er hat sich nie zu den Erfahrungen geäußert, die er nach dem Abwurf der Atombombe, 1945 als junger Arzt im Rotkreuzspital von Hiroshima gemacht hat. Bei ihrer Recherche trifft die Regisseurin auf einen ehemaligen Arzt und eine Krankenschwester, die damals ähnliches durchleben mussten wie ihr Großvater. Nach und nach ergibt sich ein Bild dessen, von dem ihr Großvater nie sprach. Mit der Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Fukushima nimmt ihre Suche eine unerwartete Wendung. (OmU)

Wer nicht bis Mittwoch warten möchte, kann bereits heute in das Zeiss Großplanetarium an der Prenzlauer Allee 80 pilgern. Dort findet um 19 Uhr die Eröffnung der IPPNW-Fotoausstellung Hibakusha Weltweit statt (Der Eintritt ist frei). Gezeigt werden Aufnahmen, wie die unsachliche Handhabung von 19 Gramm Cäsium-137 einen Stadtteil und Hunderte von Menschen verstrahlten und zudem 6000 Tonnen strahlenden Abfall erzeugten. Odesson Alves Ferreira, der brasilianische Ehrengast des Film Festivals, wird ebenfalls vor Ort sein. Er ist Sprecher und bis vor kurzem langjähriger Präsident der Vereinigung der Cäsium-Opfer von Goiânia (AVCésio). Odesson selbst wurde durch das hochradioaktive Cäsium-137 stark verstrahlt und lebt seitdem mit den Folgen. Er wird das Uranium Film Festival Berlin und die Ausstellung über den Goiânia-Unfall über den gesamten Zeitraum mit begleiten.

Jutta Wunderlich IUFF
Jutta Wunderlich, Leiterin des IUFF Berlin

Im Zeiss Großplanetarium, das als zusätzlicher Veranstaltungsort für das Festival hinzugewonnen werden konnte, findet nicht nur Eröffnung der IPPNW-Fotoausstellung statt, sondern auch die ICBUW-Sonderveranstaltung am Freitag – mit Filmen und einer Podiumsdiskussion über Uranwaffeneinsatz: Umweltzerstörung durch Krieg (vom Balkan bis Nahost)

Weitere Festival Filme sind unter anderem die japanische Produktion Nuclear Cattle (Radioaktive Rinder) aus dem Jahr 2016. Die Regie bei dem 98 minütigen Dokumentarfilm, der auf japanisch mit deutschem Untertiteln gezeigt wird, führte Tamotsu Matsubara.

Eine von insgesamt sechs Deutschland-Premieren, die auf dem Festival gezeigt werden, stellt der dokumentarische Spielfilm All That Remains (Alles was bleibt, 2016) dar. Bei dem Film aus Großbritannien führten Ian & Dominic Higgins Regie.

Das Festival-Programm ist abrufbar unter:
http://uraniumfilmfestival.org/de/programm-berlin-2017

Bislang begeisterte das Internationale Uranium Film Festival Zuschauer in Hollywood, New York, Rio und zahlreichen anderen Orten auf dieser Welt.

Eröffnung: Mittwoch 11.10.2017
Beginn: 18 Uhr
Ort: Kino in der Kulturbrauerei

Vorverkauf im Kino
Einzelticket: 7 Euro – Ermäßigt Schüler/Studenten/Behinderte 5 Euro (nur an der Abendkasse)
Festivalpässe für 1 Tag: 10 Euro
Festivalpässe für alle Tage: 40 Euro

Kartenreservierung
Telefon: 0172-8927879
uraniumfilmfestivalberlin@gmx.de

http://uraniumfilmfestival.org/de
http://www.lucensfilm.blogspot.ch/
https://www.alsdiesonnevomhimmelfiel.com/

IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.
ICBUW – International Coalition to Ban Uranium Weapons (Internationale Koalition zur Ächtung von Uranwaffen)




Postfaktische Zeiten

Bezugnehmend auf das Internet und die darin enthaltenen Informationen spricht unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel von “Postfaktische Zeiten”: Jeder macht sich die (Nachrichten-)Welt, wie sie ihm gefällt. Jeder glaubt nur noch das, was er meint, dass es der Wahrheit entspricht und der eigenen Wahrnehmung seiner Umgebung am nächsten kommt, so das Resume unserer Kanzlerin. Aber wen wundert es, dass die Menschen so reagieren? Wer war es, schon seit jeher, der die Wahrheit zu seinem eigenen Vorteil so zurechtgebogen und verfälscht hat, dass sie ihm als genehm erscheint? Wundern wird es niemanden mehr als die Postfaktischen Verfechter aus der Politik selbst, dass die Menschen ihnen keinen Glauben mehr schenken. Denn es war stets und immer die Politik bzw. das Herrschertum, dass damit angefangen hat die Wahrheit nach eigenem gut Dünken auszulegen. Dass es nun ausgerechnet diejenigen sind, die den Wind gesät haben und sich nun über die Ernte, den Sturm der Entrüstung und den Glauben- bzw. Vertrauensverlust wundern wundert.

In Amerika, dem Land, das uns Europäern stets Jahrzehnte voraus war – in guten wie in schlechten Dingen, wurde der Begriff „truthiness“ bereits 2005 von der American Dialect Society zum Wort des Jahres gekürt. Mit diesem kurzen Rückblick auf die Vergangenheit schließt sich der Kreis der fragwürdigen Verwunderung über den Verlust der Glaubwürdigkeit.

Heutzutage gibt sich jeder Amts- und Würdenträger der Lächerlichkeit preis, wenn er feierlich schwört „zum Wohle des Volkes“ zu dienen und Bundeskanzlerin Merkel zum x-ten Male beteuert in einer weiteren Amtsperiode dem Volk dienen zu wollen. Unweigerlich fragt man sich, welchem Teil des Volkes sie gedenkt dienen zu wollen? Lug, Betrug und Heiterkeit scheinen die einzigen substanziellen und grundlegenden Eigenschaften zu sein, die Politiker und Wirtschaftsbosse heutzutage einen. Egal wo man hinschaut – weltweit – es geschieht nichts mehr zum Wohle des Volkes, sondern ist nur noch darauf ausgerichtet, den eigenen Vorteil und Wohlstand zu sichern und die Macht zu erhalten, koste es was es wolle – und wenn es die Wahrheit ist, die dabei auf der Strecke bleibt.

Sei es der VW-Abgasskandal, der sich im Nachhinein, trotz aller Beteuerungen anderer Automobilhersteller als branchenübliche Vorgehensweise bei allen Automobilherstellern einstellte. Die Bankenpleiten, die nicht das Volk verursachte sondern die Banken selbst herbeiführten und das Risiko über die Politik an das Volk weiterreichte. Die Kriegsgründe, die aus wirtschaftlichem Interesse durch Lügen herbeigebracht wurden. Hinzu kommen die persönlichen Lügen, die durch Erschleichung von Doktortiteln und akademischen Abschlüssen der Aufbesserung und Beweihräucherung der eigenen Person dienten. Die Nachrichten in welcher Form auch immer sind heutzutage nicht mehr unabhängig und parteilos, sie sind oberflächlich, verwirrend und von ihrer eigentlich aufklärenden Haltung Lichtjahre entfernt.

Wer weiß als nicht Insider heute noch, wo die Front im Syrien-Konflikt genau verläuft? Ist der syrische Machthaber Baschar al-Assad, der gegen den IS im eigenen Land kämpft wirklich der Böse? Was ist in der Ukraine wirklich los? Ist Vladimir Putin der große Antidemokrat und Diktator wie er von der Politik und der Presse stets dargestellt wird? Ist der zukünftige US-Präsident Donald Trump wirklich eine Gefahr für die Welt und den Frieden, der für die Meisten eh nur noch in Fragmenten existiert? Hinzu kommen all die Unwahrheiten, die aus Gründen der Angst vor diplomatischen Verwicklungen und Streitigkeiten sowie weiteren an den Haaren herbeigezogenen Gründen verheimlicht oder anders dargestellt wurden. Lügen um Lügen säumen den Weg zum heutigen Standpunkt des Postfaktischen Zeitalters.

Daraus resultieren Gruppierungen wie die Reichsbürger-Bewegung, politisch Verdrossene und eine mit sich allein gelassene, perspektivlose Jugend. Die Gesellschaft versinkt in einem Meer von Lügen und Halbwahrheiten, die es erfolgreich geschafft haben, die Wahrheit auf dem Grund des Meeres zu halten in dem sie sich bewegen und immer weitere Wellen schlagen. Sicherlich ist das Internet ein Haifischbecken, in dem sich jede Menge Desinformierte, Lügner und den eigenen Interessen verschriebene tummeln und jeder von ihnen seine ganz eigene Wahrheit verbreiten kann und nur der Stärkere gewinnt.

Der Stärkere ist in dem Fall jener, der es versteht, sich mit der größt möglichen Aufmerksamkeit gegenüber den anderen durchzusetzen – ganz gleich ob seine Darstellungen der Wahrheit entspricht oder nicht. Der Allgemeinheit bleibt nur noch darauf zu vertrauen, welche Information so professionell aufgemacht und herüber gebracht wird, dass sie die größt mögliche Wahrheit enthalten könnte. Denn darüber hinaus wird nur die Zeit die Spreu vom Weizen trennen.

Das Fazit zur gegenwärtigen Situation lautet demnach: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Schon gar nicht, wenn das Dach des Hauses ebenfalls aus Glas besteht und die Scherben auf einen selbst herabregnen und den Steineschmeißer und seine Lügengeschichten unter sich begraben.




And the winner is: Donald, Donald, Donald ….! -Die US-Präsidentschaftswahl 2016

Die US-Präsidentschaftswahl ist entschieden und es steht unwiderruflich fest: Donald Trump hat den Kampf um das mächtigste Amt der Welt gewonnen und die ewig grinsende Honigkuchenstute Hillary Clinton hat den Einzug in das Weiße Haus verpasst. Das amerikanische Volk hatte die Wahl zwischen Pest und Cholera – und es hat der Pest den Vorrang eingeräumt. Wie weit sich die Pest in den kommenden Jahren in der Welt ausbreiten wird, hängt von der gesamtpolitischen Lage derselbigen und den Interessen der US-Wirtschaft ab. Gewiss ist jedoch, dass Trump genauso wenig wie sein Vorgänger Obama und all dessen Vorgänger im Alleingang seine persönlichen und politischen Interessen durchsetzen wird können. Im Hintergrund halten sich Menschen und Interessengruppen auf, die eine weitaus höhere Macht besitzen als ein US-Präsident. Ganz klare Beispiele für diese These, die durch die Antithese zur Synthese wird, sind zum Beispiel die Wahlversprechen Obamas, das menschenverachtende Terrorcamp auf Guantanamo zu schließen – es existiert heute noch. Auch sein Vorhaben, die Gesundheitsreform nach seinem gut Dünken umzusetzen scheiterte schlussendlich an dem Widerstand seinen politischen Gegnern.

Man kann also guter Dinge sein, dass auch ein Trump nicht einfach seine Interessen wahrnehmen kann und die Welt an den Rand des Dritten Weltkriegs oder den wirtschaftlichen Ruin führt. Die wahren Mächtigen werden ihm ganz genau auf die Finger schauen und auf die selbige schlagen, wenn er per Knopfdruck militärische Kampfmittel in Bewegung setzen will. Auch die Mauer an der US-Amerikanischen Grenze zu Mexiko wird nicht realisiert werden. Zu sehr ist die Wirtschaft von den unliebsamen Billiglöhnern abhängig. Wer sonst sollte die Drecksarbeit machen, für die sich die Amerikaner zu fein sind? Woher sollen die Drogen kommen, ohne die ein nicht geringer Teil der US-Amerikaner auf die Barrikaden gehen, weil sie der Möglichkeit beraubt würden vor ihrem tristen Alltagsleben in einen tiefen Rausch zu entfliehen.

Nein, ob Reagan, Bush, Clinton, Obama oder Trump, kein US-Präsident hatte und wird je die Macht haben nach eigenem Interessengut zu handeln. Und tat er es doch einmal, wie Kennedy, zeigt die Geschichte, was ihm widerfahren ist. Bevor die Welt nun in Panik gerät, sollten wir uns lieber darüber freuen, dass mit Trumps Frau endlich mal eine First Lady in das Weiße Haus einzieht, der man nicht nur auf das ansehnliche freizügige Dekolleté schauen, sondern sie in voller Gänze mit Genuss betrachten möchte.

Wie aus offiziellen Kreisen bekannt wurde, hat Trump lediglich an dem Auswahlverfahren zum Amt des Präsidenten teilgenommen um seine Marke „Trump“ in der Welt bekannter zu machen. Seine Berater wären nach eigenen Aussagen zufrieden gewesen, wenn er in der Vorauswahl einen zweistelligen Prozentsatz an Wählerstimmen erhalten hätte. Dass es nun ganz anders kam, damit hätte vermutlich selbst Trump nicht gerechnet. Wahrscheinlich hat er selber gehofft, dass das Zepter der Macht an ihm vorüber geht. Aber es kam alles ganz anders und nun hat er und der Rest der Welt die Bescherung. Die nächsten Jahre müssen die Amerikaner mit einem rassistischen, frauenfeinlichen und homophoben Präsidenten auskommen und er mit ihnen. Ökonomisch bekommt der Begriff Markenerleben somit auch eine völlig neue Bedeutung. Wir werden abwarten müssen was uns die Marke Trump alles so zu bieten hat.

Fast könnte man glauben seine Imageberater hätten ihn zu den verbalen Entgleisungen gegenüber Mexikaner, Frauen und allen anderen Gruppierungen die er während der Tournee durch die USA durchbeleidigt hat ermuntert, um die Beliebtheit Trumps zu sabotieren und somit in letzter Runde das Übel der Präsidentschaft abzuwehren und als sich dies immer weniger erfolgreich erwies, folgte die Gruselclown-Kampagne um die Welt darauf einzustimmen was mit Trump als als Präsidenten auf sie zukommen wird. Man darf gespannt sein, wie Trump bei seiner Welttournee zum Amtsantritt den Staatsoberhäuptern niederer Völker entgegentritt – mit Messer oder Kettensäge.

Für uns Deutsche kann es aber gar nicht so schlimm kommen. Denn die Familie Trump ist erst in der dritten Generation in Amerika ansässig. Seine familiären Wurzeln liegen in Deutschland, genauer gesagt im pfälzischen Kallstadt und somit kann auch das Deutsche Volk wieder ganz beruhigt durchatmen und singen: „heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt“ – naja zumindest Deutschland und die USA.

Nun ist es wie es ist und man kann satirisch ironisch skandieren: Donald, Donald, Donald …..! In diesem Sinne: Heil Hinkel und auf ein von Trump geführtes Groß-Deutsch-Amerikanisches-Reich.