Buch Vor-Präsentation: 9/11 – Eine Analyse (Draufhau Verlag)

Das für Dezember 2013 angekündigte Buch 911 – Eine Analyse VORABVERSION über die Ereignisse vom 11. September 2001 ist nun kostenlos als Vorabausgabe exklusiv bei Der Kreuzberger erhältlich (inkl. evtl. Fehler). Mit seinen 237 Seiten ist das Buch eine Aufarbeitung nahezu der gesamten, im Zusammenhang mit den Anschläge vom 11. September 2001 veröffentlichten Verschwörungstheorien. Es widerlegt Ansichten und Behauptungen, die von den Skeptikern der Umstände, die zu den Anschlägen führten und deren Geschehen begünstigten, in Umlauf gebracht wurden.

Einige Theorien basieren auf unklaren Aussagen von Verantwortlichen aus der Regierung, den Hilfsorganisationen, den Ermittlungsbehörden und der Untersuchungskommission. Andere wieder herum entstanden wider jeder Logik und Objektivität den Fakten gegenüber.

Interessenten, die die Buch-Datei mit Abbildungen wünschen, schreiben bitte eine e-Mail an: draufhauverlag@web.de




Terroristen als Beifang Rundumüberwachung – unser »Supergrundrecht?« (Teil 1)

Folgendes Szenario: Um deine klamme Kasse aufzubessern, hast du ein Zimmer in deiner Wohnung fürs Wochenende an zwei Touristen untervermietet. Als du vom Einkauf zurück kommst, sitzen die beide vor deinem Computer und schauen sich auf der Festplatte um. Als du sie fragst, was sie da machen, meinten sie nur, sie wollten sich nur mal ein Eindruck von dir verschaffen. Nun kannst du dich entscheiden, wie du darauf reagieren willst! Du bist empört, außer dir, wütend? Warum? Habst du etwas zu verbergen? Ach, das ist privat! Ja aber warum bist du dann nicht empört, außer dir und wütend, wenn der Staat oder die Geheimdienste es machen?

Wir müssen uns mit einem Fakt anfreunden, den wir zu gerne Verdrängen würden, wir sind gläsern geworden. Die technischen Möglichkeiten übersteigen schon heute unsere Vorstellungskraft und es wird gespeichert, was möglich ist. Das Internet ist nur ein Teil davon, das Smartphone, TollCollect, Kameras im öffentlichen Raum, etc. alles soll mit einander vernetzt werden. Das perfide ist, dass wir es erst mal nicht mitbekommen, es gibt auch zunächst keine direkten Auswirkungen auf einen selbst. Es wirkt harmlos, doch wenn man sich die Möglichkeiten ansieht, die auf einmal umsetzbar sind, wären Albträume das geringste Problem.

Schon immer wurden falsche Fährten gelegt, um von den eigentlichen Motiven abzulenken. Ein Paradebeispiel dafür ist der letzte Irakkrieg. Als Einstieg baute die USA ein Bedrohungsszenario auf »Saddam hat Massenvernichtungswaffen«, Angst baut sich auf. Dann wird eine Lösung angeboten, »den machen wir platt und alles wird wieder gut!« Hat man seine Handlung als alternativlos etabliert, setzt man sein Ansinnen in die Tat um und schon sind Fakten geschaffen. Heute wissen wir, dass dies eine Lüge war und alle sagen: Wusst´ ich´s doch, es ging ums Öl!

Tja gut geschossen Cowboy, dass Saddam sich von der Ölpreisbindung an dem Dollar lösen wollte, haben nur die wenigsten mitbekommen. Dies hätte nämlich die USA in größte finanzielle Schwierigkeiten gebracht und der schöne ausgehandelte Vertrag mit den Saudis, Öl nur in Dollar zu beziehen wäre ins Wanken geraten. Dass bei dem Kampf gegen Massenvernichtungswaffen von den Amerikanern selbst Massenvernichtungswaffen im großen Stil eingesetzt wurden (Uranbomben), interessierte schon gar keinen mehr. Die Rate von verkrüppelten Kinder, die inzwischen dort auf die Welt kommen, hat sich teilweise um mehr als das zehnfache erhöht, selbst in Gebieten die in keinen Kampfhandlungen verstrickt waren und das nur, weil der Wind ungünstig stand. Soviel zu der Gefahrenanalyse oder besser zu den Nebelkerzen der USA.

Wer nun denkt, dies wäre ein typisch amerikanisches Vorgehen, wird schnell enttäuscht werden, denn bei dem Thema Überwachung sieht es bei uns ähnlich aus. Auch hier wird eine fiktive Bedrohung aufgebaut (Terroristen), um ganz andere Ziele durchzusetzen. Denn eigentlich geht es um »BigData« (Massendaten).

Die ehemalige Mitarbeiterin im US Justizministerium Jesselyn Radack sagte: »Bei der flächendeckenden Rundumüberwachung geht es nicht um Strafverfolgung, es geht um die Kontrolle der Bevölkerung«. Genau hier sind wir auf der richtigen Fährte. Denn was ist BigData? Es ist der Vorsatz der Komplettüberwachung von Politik, Militär, Wirtschaft und Bevölkerung.

Solch einen Anspruch an eine Gesellschaft findet sich nur in totalitären Systemen wieder, doch genau diese Politik betreiben deutsche Innenminister seit Jahren. Terroristen sind nur der Beifang bei diesem Vorhaben, gemeint bist DU! Mit ECHELON hörten die USA in Bad Aibling (Bayern), einer der größten Lauschposten der Welt, seit 1971 im großen Stil alles ab, was möglich war (»Echelon hört ungefiltert den gesamten eMail-, Telefon-,Fax- und Telexverkehr ab, der weltweit über Satelliten weitergeleitet wird« Quelle: Verfassungsschutz Baden Württemberg. 1998). Als die Kritik immer lauter wurde, geschahen die Ereignisse am 11.9.2001 und alle Kritiker verstummten.

Man sollte noch wissen, dass die NSA die Abhörstation in Bad Aibling dem BND übergeben hat, natürlich mit den gleichen technischen Möglichkeiten. ELENA ging am 1. Januar 2010 an den Start und sollte die größte Datensammlung in Deutschland werden. Geplant war 40 Millionen Arbeitnehmerdaten zu erfassen, dort sollten neben den üblichen Personendaten und Qualifizierungen, auch Fehlzeiten und Gesinnung gespeichert werden. Nach Protesten wurde es Mitte 2011 wieder eingestellt. Doch bis dahin wurden immerhin schon 3,2 Millionen Arbeitnehmerdaten und 60 Millionen Bescheinigungen übermittelt.

Nebenbei werden deine Telefonverbindungsdaten und vor allem deine Bewegungsdaten gespeichert, außerdem ist immer interessant, wer so alles in deinem Adressbuch zu finden ist. Ganz pervers wird es mit INDECT, ein europäisches Überwachungssystem, das heimlich an der Bevölkerung vorbei entwickelt wird, dies könnte der größte Clou werden. Hier sollen zivile und militärische Elemente miteinander verbunden werden, um alles zu überwachen, was möglich ist. Es geht um eine Datenzusammenführung von Handy, Internet, sozialen Netzwerken, öffentlichem Raum (Kameras) bis hin zum Einsatz von Drohnen, die dich vielleicht mal auf deinem Heimweg verfolgen. Es besitzt Algorithmen, die menschliches Verhalten als normal oder verdächtig einstufen soll. Ein Computer entscheidet, ob du durchleuchtet wirst oder nicht. Fehler nicht eingeplant Mr. Tuttle (Brazil von Terry Giliam). Wer den Film »Staatsfeind Nr. 1« mit Will Smith kennt, bekommt eine Ahnung welche Möglichkeiten daraus entstehen. Technisch gesehen ist das Filmszenario keine Fiktion mehr.

Dass es schon längst nicht mehr um Terroristen geht, wird selbst von Frau Merkel inzwischen unverblümt zugegeben: »Man darf nicht sagen, ach, das ist doch nicht so schlimm. Hier ein bisschen was weggeschmissen und dort einen angerempelt, hier mal auf den Bürgersteig gefahren und dort mal in der dritten Reihe geparkt. Immer unter dem Motto, ist alles nicht so schlimm, Ist alles nicht nach dem Gesetz, und wer einmal Gesetzesüberschreitungen duldet, der kann anschließend nicht mehr begründen, warum es irgendwann schlimm wird (…) Deshalb: Null Toleranz bei Innerer Sicherheit meine Damen und Herren.«

Hier werden keine Terroristen angesprochen, hier geht es wie Juli Zeh in ihrem Buch »Angriff auf die Freiheit« beschreibt, um die Unterbindung von »sozial schädlichem Verhalten«. Nach dieser Merkelschen Logik bauen wir bald Knäste für Menschen, die ihre Zigarette auf die Straße werfen. Ein Blick in die privaten TV-Sender zeigt, dass inflationär Programmformate wie »Mein Revier«, »Achtung Kontrolle« usw. die auf den Markt gekommen sind, die autoritäre und teilweise totalitäre Staatsvorstellungen bei Bagatelldelikten unters Volk schütten.

Es wird wieder eine Blockwartmentalität verbreitet und ein »Law & Order«-Klima geschaffen. Sowas passiert nicht zufällig und schon gar nicht in dieser Breite. Ein Blick ins europäische Ausland reicht schon aus, um zu erkennen, dass die größte Herausforderung der Staaten, die »Befriedung« ihrer eigenen Bevölkerung ist. Zu weit geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander und anstatt eine gerechtere Umverteilung voran zu treiben, wird das Geld in die Überwachung der Menschen investiert.

Wenn Innenminister Friedrich vom »Supergrundrecht Sicherheit« spricht, dem alles andere untergeordnet werden muss, so kann dies nur als Drohung begriffen werden und als Angriff auf die Freiheit des Einzelnen. Das Grundgesetz, das seit Gründung der Bundesrepublik als Fundament unserer Gesellschaft betrachtet wird, scheint für viele Politiker heute nur noch als lästiges Vehikel bei der Umsetzung ihrer Allmachtsphantasien. John Major bezeichnete mal die Grundrechte als Verbrecherrechte, so weit ist es schon gekommen.

Die 2007 von Schäuble und Frattini gegründete »Future Group«, die eine neue Architektur einer europäischen Innenpolitik entwickeln soll, obwohl die Innere Sicherheit nicht zu den geltenden EU-Verträgen des europäischen Gemeinschaftsrecht gehört, zeigt welche Schwerpunkte sie anstreben. Allein die Entwicklung unserer Reisepässe mit biometrischen Daten, Fingerabdruck und mit RFID-Chip, der deine Daten auf 10 Meter Entfernung abscannen kann, sind die Vorboten eines immer mehr in die Privatsphäre eingreifenden Sicherheitsapparates.

Wer dagegen vorgeht, wird vielleicht wie Edward Snowden in Diktaturen um Asyl bitten müssen, denn die »demokratischen Länder« scheinen Begriffe wie Freiheit und Grundrechte immer häufiger nur noch für Propaganda-Zwecke zu nutzen. Wie ist es sonst zu erklären, dass Kanzleramtsminister Roland Profalla nach den Enthüllungen von PRISM und TEMPURA, doch tatsächlich vor die Presse trat und sagte: »Recht und Gesetz werden nach amerikanischen und britischen Geheimdienst eingehalten, die Grundrechte unserer Bürger und Bürgerinnen werden gewahrt«. Somit sollte das Thema schleunigst von der Tagesordnung verschwinden und lästige Fragen, gerade vor der Wahl, eingedämmt werden. Zu dieser Aussage hatte der Kabarettist Christoph Sieber eine passende Antwort parat: »Seit wann bestimmt der Wurm, wann geangelt werden darf!«

Dies konnte nur ein Kratzen an der Oberfläche sein, welche Möglichkeiten gerade bei der Massenüberwachung und Steuerung, bei Cyberangriffen, Wirtschaftsspionage, Beeinflussung von Infrastruktur, Drohneneinsätzen, Trendbestimmung, Aufstandsbekämpfung, Sabotagemöglichkeiten usw. bestehen, lässt mich mit Ohnmacht zurück. Die Bevölkerung ist zum willfährigen Spielball von ominösen Mächten geworden, deren Hintermänner uns wohl verborgen bleiben werden. Deshalb möchte ich mit einem Statement schließen, dass einen kleinen Vorgeschmack auf das macht, was noch auf uns zukommen könnte oder vielleicht schon besteht?!

»Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, der New York Times, dem TIME-Magazin und anderen großen Publikationen, deren Chefs unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Verschwiegenheit für beinahe 40 Jahren gehalten haben, es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir in den Jahren im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist nun weiter fortgeschritten und bereit in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die supranationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und den Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der nationalen Selbstbestimmung, die in vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde.« David Rockefeller, in einer Ansprache der Trilateralen Kommission, 1991.

Dokumentationen zum Thema: »World Wide War« und »Städte in Angst«.

Buchtipp: »Angriff auf die Freiheit« von Ilija Trojanow und Juli Zeh.

Geschrieben von bookfield

 




Kiezterroristen – Von rücksichtslosen Radfahrern und Baumscheibenfetischisten

Meine werten Leserinnen und Leser, normalerweise schieße ich mit meinen literarischen Spitzen gegen die Regime-Führung und die sogenannten oberen Zehntausend. Nun gibt es aber auch unter uns, in den eigenen Reihen, Menschen die Praktiken anwenden, die es wert sind, einmal genauer beleuchtet und kommentiert zu werden. Ich ergreife zum Einen Partei für Kinder, Fußgänger und andere, ohne Fortbewegungsmittel am Verkehr Teilnehmende, und zum Anderen für Hunde und deren Bedürfnisse wenn ich sage: So nicht!

Eigentlich wäre dieser Bericht eine Aufgabe für Schröder, unseren Vize-Chefredakteur und somit V.i.S.d.P. (Verantwortlich im Sinne des Presserechts). Jedoch lässt sein Zehn-Krallen-Suchsystem immer noch zu wünschen übrig, so dass ich stellvertretend für ihn in die Tasten haue, um den Unmut kund zu tun, der in den, im Absatz zuvor erwähnten Personen- und Tierkreisen aufkocht.

Es geht, wie an der Überschrift unschwer zu erkennen ist, um das leidige Thema Radfahrer und ihr Verhältnis zum Straßenverkehr, sowie um die Baumscheibenfetischisten, die den ganzen Kiez mit ihren Begrünungs- und Zaunbau-Aktionen verschönern.

 

Die RadfahrerInnen

Ob Autofahrer oder Fußgänger, in einem sind sich beide Parteien einig. Das gemeinsame Feindbild sind die RadfahrerInnen. Auf der Fahrbahn drängeln sie sich zwischen den Autos hindurch und ab und an, wenn das Augenmaß versagt, touchieren sie einen Außenspiegel oder sie schrammen mit dem Lenker am Auto entlang. Sie überfahren rote Ampeln und auch sonst versuchen sie, stets auf ihren Vorteil bedacht, die Verkehrsregeln in jeder Hinsicht zu ignorieren. Die beliebteste Ausrede für notorische Gehweg-RadfahrerInnen lautet: »Die Straße beziehungsweise der Radweg ist in einem schlechten Zustand« oder »Auf dem Kopfsteinpflaster kann man doch nicht fahren!«.

Mein Kommentar dazu lautet: »Dann schiebt euer verdammtes Scheiß-Fahrrad!« Ich fahre schließlich auch nicht mit dem Auto auf dem Rad- beziehungsweise Gehweg, nur weil in der Fahrbahn Schlaglöcher klaffen, die das Fahrwerk und die Stoßdämpfer beschädigen oder weil das Kopfsteinpflaster beim darüber hinwegfahren die Kohlensäure aus meinem Champagner schüttelt. Es gibt sogar einige RadfahrerInnen, die sich erdreisten, Fußgänger auf dem Gehweg anzuklingeln, um sich vorbeizudrängeln.

An dieser Stelle möchte ich gleich eine eigene Erfahrung in den Bericht einfließen lassen. Darum erwähne ich den Vorfall, bei dem ich mit Schröder (dem vierbeinigen Vize-Chefredakteur) und einer durchaus charmanten Begleitung die Oberbaumbrücke von Kreuzberg nach Friedrichshain hin überquerte. Auf dem Fußgängerweg, der unter dem U-Bahn Viadukt entlang führt, kam uns ein Radfahrer entgegen. Er befand sich nicht nur nicht auf dem Radweg, sondern fuhr zudem entgegengesetzt zur Fahrtrichtung. Schröder, der einer Hundefährte folgend die Brücke im Zick-Zack Modus überquerte, kreuzte unweigerlich den Weg des Radfahrers, der daraufhin abbremsen musste, um ihn nicht über den Haufen zu fahren. Der Radfahrer kommentierte Schröders Verhalten mit einem verachtenden: »Scheiß Hunde. Nimm den Köter an die Leine«. Für mich die Einladung, das frustrierte Bellen, welches Schröder dem Radfahrer entgegnete, in eine deutliche Sprache zu übersetzten: »Verpiss dich Penner, sonst furz ich dich dahin zurück, wo du hergekommen bist. Fährst auf dem Gehweg und reißt noch das Maul auf, Arschloch!«. (Schade, dass ich kein Foto gemacht habe. Wäre doch ein netter Kandidat für das Arschloch des Monats gewesen.) Der Radfahrer hielt an und stieg vom Fahrrad. Als ich mich auf ihn zubewegte, um ihn in eine, der Situation angemessen freundliche Konversation zu verwickeln, stieg er jedoch auf sein Rad und tat das, was ich ihm empfohlen hatte, er verpisste sich.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, die ich selber erlebt habe oder wie sie mir von anderen KiezeanerInnen berichtet werden. Interssantes Pflaster ist auch die Falckensteinstraße. Hier finden nicht nur regelrechte, sondern auch regelwidrige Radwanderungen statt. Nach dem Motto: »Ist die Lücke noch so klein, ich ras´ mit meinem Rad´l rein«, heizen RadfahrerInnen aller Klassen über die Gehwege. Oftmals so dicht an der Hauswand entlang und mit einem Tempo, welches jeden Bremsversuch gegenüber einer plötzlich aus der Haustür heraustretenden Personen kläglich scheitern lassen würde. Das Regime schert sich, wie sonst auch, einen Dreck um diese unhaltbaren Zustände. Dabei müsste nur der schon seit längerem in den Köpfen der Verantwortlichen vorliegende Plan umgesetzt werden, welcher vorsieht, RadfahrerInnen, wie allen anderen VerkehrsteilnehmerInnen auch, die schneller als mit Schrittgeschwindigkeit fahren, zu einem Nummernschild und einer Haftpflichtversicherung zu verhelfen. Ich bin mir sicher, dass sich dann ein Großteil der RadfahrerInnen wieder an die Regeln im Verkehr erinnern würde. Spätestens wenn die ersten Bußgeldbescheide ins Haus flattern. Damit wäre dann die Gleichheit gegenüber Autofahrern, Motorradfahrern, Hundehaltern und anderen – stets im Fokus von Recht und Ordnung Stehenden – wieder hergestellt.

 

Die Baumscheibenfetischisten

Nun zu einem nicht minder ärgerlichem Personenkreis oder wie eine gute Idee zum Deutschtum verkommt. Vor Jahren hatten einige Verantwortliche in dieser Stadt die Idee, die Pflege von verwahrlosten und von Hundekot überschwemmten Baumscheiben in die verantwortungsvollen Hände der BürgerInnen zu legen. Seitdem die Stadt den Baumscheiben-Paten Förderungen für die Begrünung bezahlt, ist die Bürgersteigbebauung sprunghaft angestiegen. Jedes Jahr kommen neue „zwangsbegrünte« Baumscheiben hinzu, die von kleinbürgerlichen Pflanzfetischisten mit Grünzeug überfrachtet werden. Mittlerweile kann man sich an fast jedem Baum in der Görlitzer Straße, zwischen Falckensteinstraße und Cuvrystraße, dank einer zaunartigen Sitzgelegenheit, niederlassen und die Pracht bewundern (Bis das Männlein kommt und mit erhobenem Zeigefinger schimpft: »Hinfort, das ist nicht deine Bank…«). In der Wrangelstraße und selbstverständlich auch in vielen anderen Straßen und Bezirken Berlins sieht es nicht anders aus.

So weit so gut. Dabei gibt es aber auch noch ein weiters Problem. Die zahlreichen Hunde in dieser Stadt und ihr Drang nach Verrichtung ihrer Notdurft. Entleert sich der Hund auf dem Gehweg, werden die HalterInnen angepöbelt, wenn sie nicht schnell genug den Kotbeutel zücken. Uriniert der Hund an die Hauswand, das Auto oder das Motorrad, beschweren sich – verständlicher Weise – die Bewohner und Besitzer. Gehen Hundehalter-Innen in den Park um ihre Vierbeiner die Notdurft verrichten zu lassen, lauern dort die Wegelagerer vom Ordnungsamt, um Bußgeld zu kassieren. Nun frage ich, ohne die Erwartung einer Antwort: Wohin sollen die Hunde machen?

In Anlehnung an die Initiative Mediaspree, die gegen die Bebauung vom Spreeufer ankämpft und im Zuge dessen fordert: »Spreeufer für alle!«, habe ich am 31. Juli 2012, die Initiative »Kreuzberger Hundebaumscheiben« gegründet, die sich der fortschreiten Einzäunung und Begrünung von Baumscheiben entgegenstellt, um die artgerechte Entleerung der Vierbeiner sicherzustellen.

Als erste Amtshandlung habe ich die Patenschaft für einen Baum in der Görlitzer Straße 43 (Baumnr. 107) beantragt. Da mein Antrag auf die Baumscheibenpatenschaft zum 25. September 2012, durch den zuständigen Verantwortlichen im Grünflächenamt genehmigt wurde, steht der Errichtung von Berlins erster Hundenotdurftverrichtungsstelle nichts mehr im Weg.

Wer die Initiative zu unterstützen oder ihr beizutreten mag (selbstverständlich kostenlos, jedoch nicht tatenlos), ist herzlich eingeladen sich bei mir zu melden.




Das Spiel um Lüge und Wahrheit – Der 11. September 2001

Die Umstände und die Durchführung der Anschläge vom 11. September 2001 beinhalten so viele Ungereimtheiten, dass es nicht verwunderlich ist, dass es Menschen auf dieser Welt gibt die hinter all dem eine riesige Verschwörung vermuten. Diesen Leuten werde ich mich an dieser Stelle nicht anschließen und so ausschließen, zu einem weiteren der bereits zahlreichen Trittbrettfahrer zu werden, der unsachgemäß recherchierte Ansichten Dritter naiv übernimmt und weiterverbreitet.

Als Schreiberling kann man sich mit einem Bericht zu diesem Thema eigentlich nur die Finger verbrennen. Denn ganz gleich welche Ansicht man zu diesem Thema hat, es finden sich immer Leute die es besser wissen. Dabei liegen diesem vermeintlichen „Wissen“ dieser Personen, reine Spekulationen und Vermutungen zu Grunde. Aber auch die Widersacher der Skeptiker, die offizielle Seite der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, zeigt mangelhafte Bemühungen den Fall zufriedenstellend aufzuklären. Beide Seiten reißen Aussagen von Zeugen aus dem Zusammenhang und ziehen diese als stichhaltigen Beweis für die eigenen, teilweise unhaltbaren, Thesen heran. Sie maßen sich an, wissenschaftlich anmutende Exposés zu verfassen und zu veröffentlichen. Zahlen werden von beiden Seiten verdreht und so lange angepasst bis sie für die jeweilige Seite ein zufriedenstellendes Ergebnis hervorbringen. Fakten werden bewusst verschwiegen und Beweismaterial vernichtet. Statt eine transparente Aufklärung zu liefern, stellt eine in dieser Situation hilflose US-Regierung die falschen Personen an den Pranger und macht sich durch unbedachte Äußerungen der Mittäterschaft verdächtig. Die Skeptiker treten mit nicht weniger Gespür für Feinsinn in ihrer Überzeugungsarbeit auf und somit kommt es unter ihnen zu Widersprüchen und zu den fadenscheinigsten Anschuldigungen. In dem nun folgenden Bericht werde ich auf einige dieser Theorien eingehen und hoffe Unklarheiten und Fragen klären zu können, beziehungsweise verdrehte Fakten umzukehren und damit zu versuchen, mit meiner eigenen Sichtweise etwas Licht ins Dunkel dieser Ereignisse zu bringen. Da ich weder den Anschlägen in New York, Washington oder Pennsylvania persönlich beigewohnt habe, noch über irgendwelches geheime Insiderwissen verfüge, bleibt auch mir nichts anderes übrig als mich auf die öffentlich zugänglichen Informationsquellen zu beziehen und mich auf meinen mehr oder weniger gesunden Menschenverstand zu verlassen.

Nun denn:

Die Fakten

Neunzehn Terroristen, fünfzehn von ihnen stammten aus Saudi Arabien und vier aus Ägypten, haben am 11. September 2001 vier Passagierflugzeuge in ihre Gewalt gebracht und jedes zum Absturz gebracht. Eines der Flugzeuge, den American Airlines – Flug 11, Typ Boeing 767 stürzten sie um 8.46 Uhr(Ortszeit) in den Nordturm, die zweite, eine Maschine von United Airlines, Flug 175, Typ Boeing 767 flogen sie um 9.03 Uhr (Ortszeit) in den Südturm des World Trade Center. Die American Airlines Maschine, Flug 77, Typ Boeing 757 steuerten sie um 9.37 Uhr (Ortszeit) in das Pentagon in Washington. Die vierte Maschine, ebenfalls von United Airlines, Flug 93, Typ Boeing 757, wurde um 10.03 Uhr (Ortszeit) in der Nähe von Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania von den Terroristen in einem Acker versenkt. Bei den Anschlägen kamen über 3000 Menschen ums Leben.

Das sind die einzigen Fakten die stichhaltig zu belegen sind. Soweit die Tatsachen. Alles andere was seitdem von offizieller Seite und von Skeptikern (Verschwörungstheoretikern) an Gutachten, Gegengutachten, Vermutungen und Darstellungen hervorgebracht wurde, sind Spekulationen und Vermutungen.

 

Die Fehlerquellen an diesem Tag

Betrachten wir nun zunächst die Bereiche bei denen es an diesem Tag ganz offensichtlich um Fehlverhalten und zu Unterlassung im Amt geht.

Die Flugabwehr hat an diesem Tag völlig versagt. Die Aussage, dass an diesem Tag eine umfangreiche Übung der Luftwaffe durchgeführt wurde und es somit zu Missverständnissen zwischen der Luftraumüberwachung NORAD und der Luftabwehr gekommen sei, wird unter anderem durch die Aussage von Jochen Scholz, ehemaliger Oberstleutnant der NATO – Luftwaffe widerlegt (Quelle:www.youtube.com/watch?v=x_KtLZ32-6U). Außerdem hat die Luftüberwachung im Jahr 2001 in ähnlichen Situationen vor den Anschlägen 63 Mal erfolgreich funktioniert und nach den Anschlägen auch, und somit bewiesen, dass sie die allgemeine Sicherheitslage gewährleisten kann. Am 11. September soll das in gleich vier Fällen misslungen sein? Unwahrscheinlich. Beachten muss man in diesem Fall jedoch, dass in den anderen Fällen, einer ungeklärten Lage, keine Entführungen vorlagen und zwischen Übernahme der Flugzeuge durch die Terroristen bis zu den Abstürzen nicht viel Zeit lag.

Das Abschalten der Transponder durch die Terroristen und eine damit wegfallende Möglichkeit der Identifizierung und Ortung von Flugzeugen durch die Flugüberwachung, ist eine weitere Aussage von offizieller Seite, die ein jeder von uns mit einer Kurzrecherche im Internet zum Teil als Lüge enttarnen kann. Dass die Identifizierung vom Typ des Flugobjekts und die Daten wie Flughöhe und so weiter mit dem Abschalten des Transponders wegfallen, ist korrekt. Aber ein Radar erfasst alles und jeden der sich im Luftraum bewegt. Wenn auf dem Bildschirm vom Radar einer der tausenden Punkte keine Kennung aufweist, alle anderen aber ihren Transponder eingeschaltet haben und somit zu identifizieren sind, ist offensichtlich welcher der tausenden von Fliegern auf dem Bildschirm das UFO (Unidentifizierbares Flugobjekt) ist, beziehungsweise zu den entführten Maschinen gehört. Ein Radar erfasst alles und jeden der sich im Luftraum bewegt und man kann die Flugroute verfolgen. Ist sich der Fluglotse nicht sicher um welchen Flug es sich handelt, weil mehrere Flugzeuge in dem Sektor unterwegs sind, kann er Flugmanöver vorgeben, die ihm das Radar signalisiert und somit die Maschine identifizieren. An diesem Tag waren es sogar vier Flugzeuge gleichzeitig, sodass die Ausfallquote bei der Flugüberwachung und der Flugabwehr mit hundert Prozent verdächtig mies ausfällt. Hierfür gibt es nur zwei Erklärungen. Völliges Versagen der zuständigen Stellen oder stillschweigende Billigung der Anschläge. In beiden Fällen zeigt der Staat seine fehlende Legitimation, sein Volk vor Unheil zu bewahren.

Die teuer bezahlten Geheimdienste haben völlig versagt. Obwohl Kenntnisse über Anschlagspläne vorhanden waren, wurde nichts hinsichtlich einer Überprüfung verdächtiger Personenkreise unternommen. Spätestens die Überweisung der 100.000 US-Dollar, die angeblich im Auftrag von Omar Said Sheikh über den pakistanischen ISI-Geheimdienstchef General Mahmoud Ahmad an den Kopf der Terroristen M. Atta erfolgte (Quelle: Times of India) und dass die Attentäter nur Flugtickets für den Hin-, nicht aber für den Rückflug gebucht haben, sind Fakten die dem Geheimdienst hätten auffallen müssen, wenn sie das Gefahrenpotential welches im Land vorhanden ist so gut erkannt und im Griff haben, wie sie immer behaupten.

Wer nun glaubt es hätte als Konsequenz umfangreiche Entlassungen unter den Verantwortlichen gegeben, den muss ich enttäuschen. Das Gegenteil war der Fall.

 

Das World Trade Center

Um diesen Ort der Anschläge ranken sich die meisten Gerüchte. Eine Theorie besagt zum Beispiel, dass es keine Flugzeuge sondern Cruise Missiles waren, die in die WTC – Türme eingeschlagen sind und die offiziellen Fernsehaufnahmen dahingehend gefälscht wurden. Zahlreiche Amateuraufnahmen die von den Einschlägen gemacht wurden und die in den Straßen rund um das WTC gefundene Wrackteile der Flugzeuge, wie ein Triebwerk und Fahrwerkteile, die durch die Türme hindurch geflogen und auf den Straßen New Yorks gelandet sind, widerlegen dies und verdeutlichen zugleich, die enorme Energie, die bei den Einschlägen gewirkt hat.

Als nächstes wird von einigen der Skeptiker angeführt, dass ein aus Aluminium bestehendes Flugzeug nicht die Masse, Kraft und Standfestigkeit besitzt um in einen Stahlgerüst – Bau einzudringen.

Der hierzu herangezogene Vergleich, dass im 2. Weltkrieg die Kampfflugzeuge der Japaner kläglich am Rumpf von Schiffen der US – Marine abschmierten, bei dem Versuch diese durch Kamikaze Aktionen zu zerstören, hinkt. Zum einen waren die Kampfjets der Japaner viel kleiner und leichter (Gesamtgewicht ca. 5 t, Höchstgeschwindigkeit ca. 600 Km/h) gebaut. Zum anderen haben die massiven Motoren der Japanischen Jagdflieger sehr wohl Löcher beziehungsweise Lecks in die Bordwand geschlagen. Bei den Twin Towers hingegen war es ein Stahlgerüst – Bau und eine Boeing 767 die aufeinander trafen. Also ein durch Schweiß- und Nietverbindungen flexibler Bau gegen ein großes Passagierflugzeug mit einem enormen Gewicht 179 t und einer etwas höheren Geschwindigkeit (ca. 850 Km/h) im Anflug als es bei den Japanern seinerzeit der Fall war. Die Aussage der mit dem Bau des WTC beauftragten Chefarchitekten Frank de Martini: „Die Türme halten einem oder mehreren Flugzeugeinschlägen stand“, bezog sich auf die dabei entstehenden physikalischen Kräfte, nicht jedoch auf die dadurch entstehenden Brände.

Der Kollaps der beiden Türme hält auch die ein oder andere Theorie bereit. Eine davon ist, dass die Türme mit Hilfe von Sprengladungen zum Einsturz gebracht wurden. Ein Argument für die Sprengung der Türme ist, so sagen viele der Anhänger dieser These, dass es noch nie einen Stahlgerüst – Bau gegeben hat der durch ein Feuer zum Einsturz gebracht wurde. Das stimmt auch soweit. Schaut man sich aber die Beispiele an, die zur Untermauerung dieses Faktum herangezogen werden, erkennt jeder unverblendete Geist dass in keines der brennenden und nicht eingestürzten Stahlgerüst – Bauten ein Flugzeug gestürzt ist. Dario Fo, Dramatiker und Verfechter der Skeptiker – Theorie, führt einen Hochhausbrand in Madrid als Beweis hierfür an. Dieser fand im Jahr 1995 statt, dauerte 24 Stunden und betraf ein Gebäude, dass sich im Rohbau befand. Schaut man sich jedoch die Aufnahmen des Gebäudes nach dem Brand an, sind sehr wohl schwere Schäden zu erkennen und auch Teile der Konstruktion, die in sich zusammengestürzt sind. Soviel zum Thema: „ein Brand kann kein Stahlgerüst Bau schwächen“.

Die Umsetzung vorbeugender Brandschutzmaßnahmen für einen solchen Fall wäre die Aufgabe der zuständigen Behörde beziehungsweise dessen Brandschutzbeauftragten gewesen und nicht die der Architekten. Da das Gelände, auf dem das WTC stand der New Yorker Hafenbehörde und nicht der Stadt New York gehört, gelten auch deren Auflagen und Bestimmungen und nicht die der Stadt. Zudem war bekannt, dass die Türme nur unzureichenden Brandschutz besaßen der um den Richtlinien zu entsprechen, hätte verbessert werden müssen. In einigen Teilbereichen des WTC wurde die Modernisierung des Brandschutzes´in den Jahren vor den Anschlägen bereits durchgeführt.

Der Einsturz der Twin Tower bietet wohl den größten Raum für Spekulationen. Eine Theorie erklärt den Kollaps der beiden Türme mit der Zündung einer Zero – Box. Jeweils eine Zero – Box soll sich im Fundament des Nord- und Südturmes befunden haben. Ursprünglich wurden diese installiert, um die Türme später bei einem geplanten Abriss, einfacher durch die Zündung der Zero – Box in einem gigantischen Loch, dass angeblich durch die atomare Explosion der Zero – Box entstehen sollte, stürzen und somit verschwinden zu lassen, um so Platz für einen Neubau zu schaffen. Diese Theorie der Zero – Box wird unter anderem durch den Film – „Die letzten Stunden des World Trade Center“ Lügen gestraft. In diesem Film haben die beiden Französischen Brüder Jules und Gédéon Naudet den Werdegang eines New Yorker Feuerwehrmanns dokumentiert. In den Zeitraum der Dreharbeiten fiel auch das Unglück vom 11.September 2001. Jules Naudet hielt sich mit seiner Kamera zum Zeitpunkt des Kollapses in Begleitung von Feuerwehrleuten im Untergeschoss des World Trade Centers auf und überlebte. Bei einer unterirdischen atomaren Sprengung wäre dies wohl kaum der Fall gewesen. Er wäre verdampft!

Die Freifalltheorie bei den Einstürzen, ein weiterer Beweis der Skeptiker für die Sprengung der Türme, löst sich für jeden in Luft auf, der sich die original Aufnahmen genauer betrachtet. Nehmen wir den Nord – Turm. Vom ersten Anzeichen des Einsturzes bis zum völligen Kollaps vergehen nicht 10 Sekunden, wie von einigen Skeptikern so oft behauptet, sondern mindestens 16 Sekunden. Dazu kommt dass, wenn man einen Freifall beim Einsturz hätte herbeiführen wollen, man vermutlich jede der 110 Etagen mit Sprengstoff versehen und in exakter Reihenfolge zur Zündung bringen müssen. Da auch die äußeren Stahlträger hätten gesprengt werden müssen um einen „freien Fall“ herbeizuführen, wäre dieser Vorgang akustisch und visuell für alle weithin sichtbar und hörbar aufgefallen. Einen der schrecklichsten Beweise dafür, dass keine Explosionen im Innern des WTC zum Zeitpunkt des Einsturzes stattfanden, ist ein Mitschnitt eines Telefonats, in dem eine Frau die nach dem Einschlag des Flugzeugs in einem der Türme im 83. Stock festsaß und per Handy bei der Notrufzentrale um Hilfe fleht. Das Gespräch endete, als der Turm in dem sie sich aufhielt einstürzte und die Trümmer die Frau mit sich in die Tiefe rissen. Das sich nähernde Grollen, ausgelöst durch den Zusammenbruch der oberen Etagen, ist genau zu hören (9/11-Was steckt wirklich dahinter? /ZERO: An investigation into 9/11). Auch bei allen anderen Aufnahmen, die als Beweis angeführt werden, sind bis auf die Geräusche vom Einsturz keinerlei Explosionen zu hören.

Die Radioaktivität in den Trümmern des World Trade Center lässt sich mit der in der Natur aus in Baustoffen wie Sand, Zement und Fliesen vorkommenden Strahlung erklären (Quelle: Universität Oldenburg). Die anderen Giftstoffe die zu den Erkrankungen der Ersthelfer und den der Räumtrupps führten, sind auf die Zerstörung tausender technischer Geräte wie Computer, Handys, Monitore, Fernsehgeräte, Leuchtmittel und deren dabei freigesetzten giftigen Inhaltsstoffe zurückzuführen. Desweiteren wurden durch die Feinstaubwolken, die bei den Einstürtzen entstanden, neben Asbest auch andere gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt und haben in den Lungen der Anwesenden Schaden angerichtet. Dazu kommen weitere Gefahren durch die nach dem Einsturz im Untergrund schwelenden Brände. Die dabei entstandenen giftigen Dämpfe von Kabelummantelungen, Isolierstoffen und anderen giftig verbrennenden Überresten in den Trümmern, belasteten die Arbeiter zusätzlich.

Wem die Aufräumarbeiten am Ground Zero zu schnell durchgeführt wurden und aus diesem Grund eigene Nachforschungen anstellen möchte und wer sich diesbezüglich auf Beweismittelsuche begeben will, kann unter anderem auf der Mülldeponie Fresh Kills Landfill auf Staten Island fündig werden. Weitere Beweismittel sind in Form von Stahl aus den Trümmern des WTC als symbolischer Akt für den Bau des Kriegsschiffes USS New York, der US – Navy herangezogen worden (6,8 t vom WTC – Stahl sind enthalten). Zwei weitere Schiffe der US – Navy, bei denen Stahl vom WTC verbaut werden soll, sind derzeit in Produktion.

 

Das Pentagon

Zahlreiche Argumente sprechen gegen die Theorie, das Pentagon sei nicht von einem Flugzeug sondern von einer Cruise Missile getroffen worden. Und solange die Videoaufzeichnungen unter Verschluss liegen wird es wohl auch schwer, einen Cruise – Missle – Einschlag zu beweisen.

Diese von mir nachstehenden Erklärungen kann jeder für sich im Internet mit ein paar Klicks recherchieren. Als stichhaltigster Beweis dafür, dass ein Flugzeug und keine Cruise Missile das Pentagon getroffen hat, ist das enorme Ausmaß der Zerstörung am und im Gebäude. Desweiteren gibt es aussagekräftige Fotos die die bei dem Einschlag entstanden und Abdrücke der Tragflächen in der Fassade zeigen. Diese Aufnahmen werden von den Skeptikern jedoch verschwiegen.

Aber nehmen wir an, es wäre eine Cruise Missle gewesen. Laut der (eventuell manipulierten) Videoaufzeichnungen und (glaubwürdigen) Zeugenaussagen, fand die Explosion im äußeren Ring des Pentagon statt. Wie sind dann die Schäden und das Loch in Ring 2 entstanden? – Nehmen wir an es wäre eine Bunkerbrechende Munition gewesen, die das Pentagon getroffen hat, dann wäre der Flugkörper zunächst tief in das Gebäude eingedrungen bevor es zur Explosion gekommen wäre. Wie ist dann die Explosion im äußeren Ring, für die es, wie bereits geschrieben, unabhängige Zeugen gibt, und die Nicht- Explosion im Inneren 2. Ring des Pentagon zu erklären? Das Austrittsloch in Ring 2 lässt sich also nur durch die weiterfliegenden Trümmerteile eines Flugzeugs erklären, nicht mit einer bereits explodierten Rakete. Einen weiteren Beweis liefern die gefundene Überreste von Triebwerk und Fahrgestell. Zudem wurde der Flugschreiber geborgen und ausgewertet.

Ein weiteres Argument seitens der Skeptiker, dass der Terrorpilot Hani Hanjour als unerfahrener und angeblich völlig flugunfähiger Pilot, keine aufwendigen Flugmanöver hätte fliegen können, wird durch einen Versuch vom SWR (Südwestrundfunk) – „Ich bin Nano“, widerlegt. Dabei ging es um die Frage ob ein Passagier, ein Flugzeug (eine Boeing 737) unter professioneller Anweisung sicher landen kann. Bernd M., der Erfahrung aus dem Training mit einem handelsüblichen Flugsimulator auf seinem Heim Computer hat, war der „Testpilot“. Für einen realitätsnahen Versuch setzten sie den Hobbypiloten selbstverständlich in einen professionellen Flugsimulator und nicht in ein echtes Flugzeug. Als „Tower“, der die Anweisungen und Verhaltensweisen für eine sichere Landung vorgab, saß ein erfahrener Pilot hinter dem Testpiloten. Tja und was soll ich euch sagen – der gute Mann legte mit dem ersten Versuch eine so butterweiche Landung hin, dass sogar dem Profipilot die Spucke wegblieb. Bedenkt man nun, dass der Start und die Landung die anspruchsvollste Phase eines Fluges darstellen, ist es durchaus möglich, dass jemand wie Hani Hanjour, der neben seinem Training mit einem Flugsimulator, am Heim-Computer auch praktische Flugerfahrung auf Kleinflugzeugen hatte, ein Flugzeug in der Luft steuern und zum Absturz bringen konnte.

Die Aussage, ein Flugzeug kann in geringer Höhe nicht 850 Km/h fliegen, ist auch eine Aussage die an den Haaren herbeigezogen ist. Laut Aussagen von Experten, hat noch niemand ausprobiert ein Passagier – Flugzeug in geringer Höhe mit maximaler Geschwindigkeit zu fliegen, weil es zu gefährlich und zudem völlig sinnlos ist. Aber dies bedeutet nicht, dass es nicht möglich ist. Man muss hierbei wiederum bedenken, dass es nicht die Absicht der Entführer war, die Maschinen irgendwo sicher zu landen. Hani Hanjour und die anderen Terrorpiloten konnten somit die physikalischen Gesetze außer Acht lassen.

Dass die Terroristen nun ausgerechnet den Teil vom Pentagon getroffen haben, der gerade modernisiert wurde, wird von den Skeptikern als verdächtig bewertet. Diesen Umstand würde ich aus der Sicht der Entführer als Murphy´s Gesetz bezeichnen: Sie sind fast am Pentagon vorbeigeflogen, haben Rumsfelds Büro verfehlt und sind dann auch noch in den gerade gegen Terroranschläge baulich verstärkten Teil des Gebäudes geflogen. Der Beschluss, das Pentagon durch Modernisierung gegen Angriffe von außen abzusichern, umfasste das gesamte Gebäude und nicht wie viele behaupten, nur den vom Anschlag betroffenen Teil. Von 1994 bis 2011 wurden diese Arbeiten mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 3,13 Milliarden Euro durchgeführt.

 

Pennsylvania/Shanksville

Kommen wir zum Absturz in Pennsylvania nahe der Ortschaft Shanksville. Genauso wie beim Verteidigungsministerium streiten sich hier die Leute ob es überhaupt ein Flugzeug war, dass abgestürzt ist oder nicht. Ich würde an Hand der Faktenlage sagen: Es ist ein Flugzeug gewesen. Denn die Fotos, die einige der Skeptiker nicht erwähnen, zeigen eindeutige Spuren eines Flugzeugabsturzes wie zum Beispiel die Abdrücke von Tragflächen und Rumpf.

Wie sich ein Flugzeug verhält, dass frontal, wie es auch im Fall von Flug 93 gewesen sein könnte, auf ein feststehendes und absolut massives Objekt trifft, ist auf YouTube unter dem Titel „800 Km/h Crash Test.Plane Against Wall“, sehr schön zu beobachten. Weitere Sachverhalte sind zu umfangreich um sie hier abhandeln zu können.

 

Eine von den noch offene Fragen

Eine für mich bisher noch ungeklärte Frage ist: Ob und, wenn ja, welche Rolle spielte der ehemalige FBI-Agent, Terrorismus- und Osama bin Laden – Experte John O´ Neal. Zum Zeitpunkt der Anschläge war er bei der Firma Kroll angestellt und in ihrem Auftrag als Sicherheitschef des WTC tätig. Er befand sich bei den Anschlägen vor Ort und verlor bei dem Versuch Menschenleben zu retten, sein eigenes. Eine abgedrehte aber interessante Dokumentation zu diesem Thema findet ihr unter dem Titel „Who killed John O´ Neil“ im Internet.

Und so schließe ich einen Bericht, mit dem ich versucht habe, ein wenig Licht in das Dunkel in einige der unglaublichsten Theorien zu bringen, mit dem Wissen, dass er nicht einmal die Spitze des Eisberges gezeigt hat, ja die Spitze noch nicht einmal angekratzt hat. Aber wie so oft hoffe ich euer Interesse geweckt zu haben und dass sich der ein oder die andere von euch weiter informiert. Ich werde zum Thema des 11. September in den nächsten Monaten, und außerhalb der regulären Zeitung, einen umfassenden Bericht auf unserer Internetseite veröffentlichen.