Vor dem Gesetz….

….sind alle gleich! Vor dem Kreuzberger auch! – Ständig sieht man sie, die staatlichen Denunzianten in Form von, auf Kosten der Steuerzahler, neu eingekleideten Beamten und Beamtinnen der Polizei und deren Hilfsschergen vom Ordnungsamt. Sie streifen durch die friedlichen Straßen Berlins auf der Suche nach ihrer Quoten – Beute. Alles und jeden der auf ihrem Weg liegt und sich auch nur im geringsten wider der Straßenverkehrsordnung oder dem Gesetz verhält, wird mit einem Ordnungs- beziehungsweise Strafgeld belegt. Meistens wird der/die ÜbeltäterIn auf einer rüden Art und Weise auf sein/ihr Fehlverhalten hingewiesen. Die Standardanklage bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung lautet:“Sie behindern den Verkehr“ – und wenn man zum Beispiel mit dem Fahrzeug auf dem Bürgersteig steht um zu Be- oder Entladen, heißt es großmäulig von Seiten der Beamten: „Sie zerstören mit ihrem Wagen (Pkw) die im Untergrund befindlichen Rohre und Versorgungsleitungen“. Klein, dumm und hässlich hätte ich fast geschrieben. Aber die letzte Beamtin, die ich bei ihrer Arbeit beobachten durfte, war recht nett anzuschauen, sodass ich letztere Bezeichnung zurücknehmen muss. Passend dazu möchte ich an dieser Stelle Zitat einbringen: „Wenn man von etwas keine Ahnung hat, sollte man ganz bescheiden die Schnauze halten“ (Alfred T.). Denn wenn dem so wäre, dass Rohre und Leitungen im Untergrund beschädigt würden, müsste jeder Ausflug einer Wander Gruppe mit einem Sondernutzungsrecht für die Benutzung des Gehweges, unter Vorgabe der Ausflugsroute zur Absicherung der infrastrukurellen Versorgung stattfinden. Darüber hinaus dürften sich nie mehr als zehn Teilnehmer der Gruppe gleichzeitig auf einer Gesamtfläche von 6m² aufhalten. Bullenscheiße und absoluter Schwachsinn. Im Gegenzug habe ich ein paar Beispiele für Ordnungswidrigkeiten im Amt aufgeführt, wohl wissend, dass diese mit dem Argument „Einsatzbedingtes Sonderrecht“ von zuständiger Seite vom Tisch gefegt würden. Aber da ich, im Gegensatz zu einigen anderen Menschen, kein Anscheißer bin, unterlasse ich die Benennung von Ort und Zeit der Aufnahmen.

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