Der Kreuzberger zu Gast in Südafrika

Hier und da geschehen immer wieder erstaunliche Dinge. Wie am heutigen Tag in unserer Redaktion. Mit dem heutigen Tag ist ein Plan zur Gewissheit geworden: Der Kreuzberger zu Gast in Südafrika sein. Genauer gesagt geht es in die Hafenstadt Durban und auf einen Abstecher nach Kapstadt. Drei Wochen lang werden wir die Möglichkeit haben, Land und Leute kennenzulernen und unsere Recherche zu betreiben. Die gesammelten Eindrücke, Bilder und Aufnahmen werden wir dann nach unserer Rückkehr aufarbeiten und in einem umfangreichen Bericht präsentieren. Bis es aber in ein paar Wochen soweit ist und das Flugzeug gen Süden abhebt, müssen noch etliche Vorbereitungen getroffen werden.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, die ihr uns mit auf den Weg geben wollt, werden wir diese mit in unseren Redaktionsplan aufnehmen und versuchen sie zu berücksichtigen.




Der Kreuzberger geht auf Sendung

Mit dem Jahreswechsel wird beim Kreuzberger ein lang geschmiedeter Plan in die Tat umgesetzt: Der Kreuzberger geht auf Sendung. Voraussichtlich ab März 2018 wird es neben dem Internet-Blog Der Kreuzberger unter dem Format Der Kreuzberger TV auch eine Nachrichten-Sendung geben. Inhaltlich werden sich die Beiträge an den bislang verfolgten Themen orientieren. Die Schwerpunkte bilden Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus wird über aktuelle Ereignisse aus Kultur, Lokales, Umwelt und Wissenschaft berichtet.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir damit begonnen, in den uns neu zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten ein kleines Fernsehstudio einzurichten. Bevor wir jedoch mit der Einrichtung der technischen Geräte und den Aufnahmen beginnen konnten, hieß es Fußboden fliesen, Kabel verlegen, Wände verputzen und dem ganzen Raum einen neuen Anstrich verpassen. Nachdem dann noch die Beleuchtung installiert und ausgerichtet war, konnten die ersten Probeaufnahmen beginnen.

Wir hoffen, den selbst auferlegten Zeitplan einzuhalten und freuen uns, euch bald das neue Format präsentieren zu können.

Der Kreuzberger – Lokale Weltnachrichten




Bitcoin, Ripple & Co – Der Selbstversuch

Nie wollte ich wirklich in das Geschäft mit den Aktien, ETFs oder Kryptowährungen einsteigen. Nun ist es doch geschehen. Seit einigen Wochen hat mich das Börsenfieber gepackt – Bitcoin, Ripple & Co – Der Selbstversuch hat begonnen.

Alles fing vor ungefähr 9 Jahren an. Nach dem Börsencrash 2008/2009 habe ich mich mit dem Thema Aktienhandel journalistisch auseinandergesetzt. Von Beginn an faszinierte mich die strategische Vorgehensweise der Broker. Das Abwägen von verschiedenen Informationen und der daraus resultierenden Kursbewertung und Kaufentscheidung von Aktien. Die Nerven zerreißenden Momente, in denen es um die Entscheidung geht: kaufen und sich damit der Option berauben, zu einem noch besseren Kurs einkaufen zu können oder warten, mit der Gefahr, dass der Kurs wieder in die Höhe schnellt und den erhofften Gewinn mindert. Gleiche Entscheidung steht umgekehrt beim Verkauf an. Tag ein Tag aus müssen strategisch ausgerichtete und schnelle Entscheidungen getroffen werden. Das Ganze kam mir vor wie die Strategie Spiele aus meiner Jugend, in denen es darum ging mit vorausschauenden Maßnahmen das Ziel zu erringen – den Sieg.

Somit kam in mir der Gedanke auf, das im Zuge meiner Recherchen erlangte Wissen auch privat zu nutzen und ein paar Euros in den Kauf einiger Wertpapiere zu stecken. Damals lag die Aktie des DAX-Unternehmens Infineon bei einem Allzeittief von 0,35 Euro. Entgegen aller Spekulationen war ich mir sicher, dass der Staat nicht nur systemrelevante Banken sondern auch DAX-Unternehmen retten, zumindest nicht sang und klanglos ohne den Versuch der Gegenwehr untergehen lassen würde. So kam es dann ja auch. Infineon erholte sich und der Kurs liegt heute zwischen 24 und 25 Euro. Das würde zum heutigen Tag einen Bruttogewinn von 23 Euro entsprechen – pro Aktie! Leider waren zum damaligen Zeitpunkt meine bescheidenen finanziellen Mittel in anderen Projekten gebunden. Somit war der Gedanke eintausend Infineon Aktien für 350 Euro zu ergattern passé.

Der Frust über diesen Zustand (ich habe den Wachstum der Aktie über die Jahre verfolgt), brachte die stets standhafte Mauer meines Widerstandes nun zum Einsturz. Die Mauer in meinem Kopf fiel auch, weil ich seit längerem die steigenden Kurse der Kryptowährungen im Blick hatte. Und darüber hinaus auch einer meiner Provider sowie zahlreiche weitere Online-HändlerInnen sich in zunehmendem Ausmaß mit den verschiedensten Kryptowährungen bezahlen ließen, was eine weitere Verbreitung und damit einhergehende Kursgewinne in Aussicht stellte.

Anfang Dezember war es dann soweit. Es gab kein zurück mehr. Mein Entschluss stand fest. Ich werde zu gegebener Zeit das Investment wagen. Vorkenntnisse oder Erfahrungen, auf die ich hätte zurückgreifen können gab es bis auf meine damalige Recherche als Journalist nicht. Es gab auch niemanden in meinem Umfeld, der mit Online-Brokern bereits Erfahrung gemacht hatte geschweige denn mit dem Handel von Aktien. Die meisten meiner Freunde, Bekannten und Verwandten hatten keine Ahnung oder wollten nichts davon wissen. Andere wiederum hatten sich oberflächlich mit dem Thema befasst, so dass ein semiprofessionelles Fachgespräch entstand.

Nur ein ganz kleiner Teil meiner GesprächspartnerInnen hatten sich mit Kryptowährungen eingehender beschäftigt und ich konnte neue Erkenntnisse hinzugewinnen und für mein Vorhaben nutzen. Keiner hatte jedoch bereits eigene Erfahrung gemacht oder war gar in Besitz von Bitcoin und Co.. Um mir die notwendige Klarheit zu verschaffen, begab ich mich zunächst einmal im weltweiten Web auf die Suche nach einem seriösen Broker. Die zahlreichen Testberichte, die ich im Zuge dessen auf einschlägigen Internetplattformen fand, gaben mir eine grobe Wegrichtung vor. Mit dem Durchstöbern von Bewertungen, die erfahrene Nutzer von verschiedener Handelsplattformen in den Börsen-Foren hinterlassen haben, hatte ich ein weiteres Instrument zur Verfügung, um das Für und Wider der verschiedenen Anbieter herauszufinden. Schlussendlich entschied ich mich für den Online-Broker Etoro.com.

Das US-amerikanische Unternehmen eignet sich für Neueinsteiger besonders gut – so die Aussagen in der verschiedenen Blog-VerfasserInnen in den Foren. Mit der Registrierung auf der Internetseite des Unternehmens war der erste Schritt in Richtung Börsenparkett getan. Um nun aktiv mitmischen zu können, musste ich mich mit der beidseitigen Kopie von meinem Personalausweis sowie der Angabe meiner Bankdaten verifizieren. Während meine Daten verarbeitet wurden, hatte ich Zeit, einen ersten Blick auf die Navigation der Seite zu werfen und die Börsenkurse zu studieren. Etoro.com bietet neben Aktien auch Indizes, Rohstoffe, Devisen, ETFs und Kryptowährungen an – auf die ich es abgesehen hatte.

In den nächsten Tagen war ich damit beschäftigt, die Kurse von Bitcoin, XRP, ETC und Co. zu verfolgen. Nach einem Allzeithoch hatten alle Währungen bereits den Sturzflug eingeleitet. Der Bitcoin fiel von 20.000 US$ auf 16.000 US$. Der Ripple (XRP) fiel von 3,50 US$ in der Spitze auf 2,50 US$. So wie Bitcoin und Ripple erging es Ethereum, Dash und all den anderen Kryptowährungen. Sie befanden sich allesamt im freien Fall. Trotz dem Wissen um die Regel: „Greife nie in ein fallendes Messer“ siegte die Gier nach der Erfüllung des Wunsches endlich dabei zu sein und auszuprobieren, ob das Jahrzehnte lange körperliche Arbeiten nicht durch einen Sesselfurtzerjob als Online-Broker erfolgreich zu ersetzen sei. Ich kaufte im Dezember 2017 für 200 US$ (Mindestsumme für einen Trade bei Etoro.com) Anteile vom Bitcoin bei einem Kurs von 14.989 US$. Im Anschluss daran folgte der Ripple, den ich ebenfalls für 200 US$ und zu einem Marktwert von 2,45 US$ kaufte. Somit hatte ich nun 0,01 Bitcoin und 86,36 Ripple in meinem Portfolio.

Als hätte ich es geahnt, fingen die Kurse mit dem Kauf an weiter in die Tiefe zu stürzen. Zudem wurde der Kurssturz durch die Androhung der Chinesischen Regierung begünstigt, den Handel mit Kryptowährungen zu reglementieren gar zu verbieten und das Bitcoin-Mining aufgrund des enormen Energieverbrauchs gleichermaßen zu unterbinden. Zu allem Unglück kündigte Südkorea ebenfalls an, den Markt zu regulieren. Mit dem Unvorhersehbaren muss man immer rechnen. Um sich die negativen Gedanken zu vertreiben, reichte mir das Lesen von Kurs-Prognosen der Börsen-Analysten, die den Bitcoin in der Zukunft einen Höchststand von bis zu 500.000.000 US$ zutrauten.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (19.01.2018) liegt der Bitcoin-Kurs bei 11.400 US$ und der Ripple bei 1,65 US$. Mit dem Bewusstsein, dass der Hype abgeklungen ist und mit der Hoffnung, dass die Talsohle erreicht sei und die Werte sich auf einem überdurchschnittlichen Mittel einpendeln werden, bin ich das Wagnis eingegangen und habe den Ethereum Classic (ETC) zu einem Kurs von 30,90 US$ mit in mein Portfolio aufgenommen. So liegen bislang 600 US$ in Form von Kryptowährungen in meinem Depot. Der Laie staunt und der Fachmann wundert sich über so viel Leichtsinn. Aber für was habe ich im Leben nicht alles schon Geld ausgegeben ohne das es einen Mehrwert für die Zukunft beinhaltete? Es gab Zeiten, da habe ich die selbe Summe an einem Wochenende für meine Bespaßung ausgegeben. Außer einem dicken Schädel vom Saufen, Koksen und Kiffen ist da nichts von übrig geblieben. Wie sollte da der mögliche Kursverfall einen, aus finanzieller Sicht gesehen, größeren Schaden anrichten können?

Aktuell liegen meine Investitionen von 600 US$ in einem Minus von 25 Prozent. Die Zeit wird zeigen, wie sich die Verbreitung der Kryptowährung fortsetzt oder der Trend wieder gänzlich von der Bildfläche verschwindet. In drei Monaten werde ich mich erneut zu Wort melden und Bericht erstatten bezüglich meiner Erfahrungen mit Bitcoin, Ripple und Co.. Entweder haben sich bis dahin die Investitionen weiter in Luft aufgelöst oder die Kurse sind mehr oder weniger gleich geblieben oder es ist ein Plus zu verzeichnen. Sollte ich mich gar nicht mehr melden, ist der höchst unwahrscheinliche Fall eingetreten, dass ich Börsen-Millionär geworden bin und in Spanien auf meiner Finca den Blick auf das Meer genieße.

In diesem Sinne: Hasta la próxima (bis zum nächsten Mal)

Olly

Weitere Informationen zu Kryptowährungen unter: https://www.krypto-magazin.de/




re:publica 2015

Der letzte Tag der re:publica 2015 bricht an…

… und der Kreuzberger wäre nicht der Kreuzberger, wenn er nicht auch zu diesem Ergeignis etwas bereithalten würde, um euch die Zeit des Wartens bis zu dem versprochenen Neustart der Zeitschrift etwas zu “versüßen”.

Jede/r, die/der einen auf der re:publica verteilten Aufkleber findet und unter Angabe der auf der Rückseite des Aufklebers stehenden “Gewinnnummer” einen Kommentar zur Zeitschrift hier auf der Internetseite hinterlässt, nimmt automatisch an dem Gewinnspiel teil.

Zu gewinnen gibt es eine kultige Flaschentasche der Firma B-Bag.

Die Teilnahme ist, gesetzlich vorgeschrieben, nur Personen über 18 Jahren gestattet. Nutzer von Apple-Endgeräten sind von dem Gewinnspiel ausgeschlossen (kleiner antikapitalistischer Scherz der Redaktion).

Bevorstehende Themen:

– Haftpflichtversicherung für PolitikerInnen

– Wer soll Russland regieren … was kommt nach Putin?

– Fukushima – ein Zwischenstandsbericht

– Tresentest

… viel Spaß




Schluss ist dann, wenn ich es sage!

Genau ein Jahr ist es her, dass Der Kreuzberger eingestellt werden musste. Nun werden wir den Versuch wagen, die Zeitschrift als sogenanntes Onlinemagazin weiterzuführen. Leider wird auch dies nicht ohne Werbeeinnahmen funktionieren.
Die redaktionelle Arbeit wird derzeit wieder komplett reaktiviert, so dass ihr neben den vereinzelten Berichten wieder durchgehend Neuigkeiten lesen könnt. Die ersten Berichte, mit spitzer Feder geschrieben, könnt ihr Anfang Mai erwarten. Meinerseits wir die Berichterstattung wieder auf die Landes- und Außenpolitik fokussiert sein. Darüber hinaus wird es einen Tresen-Test der besonderen Art geben und endlich auch den lang erwarteten Bericht vom Live Auftritt von “Solowshow”.




Vorwort 30

Mit der »Lieber tot als ohne Geld«-Soli-Party am 23.04. begannen bei Fräulein Rottenmeier die Soli-Wochen zur Rettung vom Kreuzberger. Bereits im Vorfeld hatten Plakate und ein Bericht in der Tageszeitung Neues Deutschland auf das Ereignis hingewiesen.

Der Veranstaltungsort war mit den Titelseiten sämtlicher Ausgaben verziert und es wurden einige Gerätschaften ausgestellt, die bei der Kreuzberger-Produktion zum Einsatz kommen. Für das leibliche Wohl der Gäste hatte die Gastgeberin mit ihrem Angebot von süß bis deftig gesorgt. Das Bier war vorbestellt und stand gut gekühlt beim freundlichen Getränkehändler von um die Ecke zur Abholung bereit. Buchstäblich in letzter Minute haben wir uns noch drei Soli-Kisten WOSTOK und drei Soli-Flaschen MAMPE besorgt, sodass auch bei den Getränken für alle Eventualitäten vorgesorgt war. Ein fettes Danke für diese Spontan-Soli-Aktion.

Was fehlte war der Chefredakteur. In der Hoffnung, dass er in seiner unendlichen Güte mitkommen würde um die erwarteten Gäste zu unterhalten, bat ich ihn, sich von der Readktionscouch zu erheben. Schließlich war er neben den redaktionellen VUP´s (Very Unimportant Persons) die Hauptattraktion des Abends.

Als wir um die Ecke bogen und auf die Minute genau zur Eröffnung erschienen, standen bereits die ersten Gäste vor der Tür und waren in Gespräche vertieft. Nach und nach trafen weitere Gäste ein. Unter anderem fanden sich Peter Kaspar der Herausgeber der Kiez-Zeitung »Kiez und Kneipe« ein und auch Matthias Braun, Geschäftsführer von »z´app« gab sich die Ehre. Nach und nach entwickelten sich die erhofften Gespräche über die Zeitung: Was war, was ist, was wird sein? In aller Ernsthaftigkeit schilderten wir den Anwesenden die bedrohliche Lage, die uns zu so verzweifelten Mitteln hat greifen lassen wie diese Soli-Party.

Leider blieb der große Ansturm aus, so dass wir ab 22 Uhr im kleinen Kreis weiter feierten. Als Ruhe einkehrte, war es für den Chefredakteur an der Zeit sich zurück zu ziehen und den erlebnisreichen Abend in irgendeiner Ecke liegend ausklingen zu lassen. Jedoch vergeblich – immer wieder kam oder ging ein Gast, den es für Schröder zu begrüßen beziehungsweise zu verabschieden galt.

Fazit:

Mit den an diesem Abend und in den darauf folgernden Wochen eingenommenen Spenden in Höhe von 276,84 Euro lässt sich knirsch und knapp eine Ausgabe, aber beim besten Willen keine Zeitschrift langfristig finanzieren. Nachdem unser Aufruf »Lieber tot als ohne Geld« aufgrund des durchaus provokanten Fotos zwar Beachtung fand jedoch keine Resonanz hervorrief, haben wir uns dazu entschlossen bis auf Weiteres die Druckausgabe von Der Kreuzberger einzustellen. Somit ist die euch nun vorliegende Mai/Juni-Ausgabe, die vorerst letzte auf Papier gedruckte Ausgabe der Zeitschrift.

Aktuelle Soli-Aktionen

Derzeit liegen die Soli-Abo-Listen in sympathisierenden Läden aus, in die sich Interessierte Leserinnen und Leser eintragen können um somit den Kreuzberger zu unterstützen. Sollten wir 1.200 Soli-Abonnenten zusammen bekommen, steht die Zeitung für ein weiteres Jahr auf einem sicheren Fundament. Darüber hinaus wird es einen Crowdfunding-Kurzfilm geben, mit dem wir überregional um Unterstützung werben werden.

So vieles nicht gemacht

In den ganzen Jahren des Recherchierens, Lesens, Denkens und Schreibens gab es Themen, über die wir sehr gern berichtet hätten, für deren Ausarbeitung uns jedoch die finanziellen Mittel fehlten. So war es geplant dem Bayer-Konzern ein paar Fragen über den vor einigen Jahren vor einem US-Gericht endenden Rechtsstreit gegen das Tochterunternehmen Cutter Biological und zu den verheerenden Folgen des Medikaments »Koáte« zu stellen (siehe »Tödlicher Ausverkauf«, WDR und »Blutgeld«, ZDF). Wir hatten vor, die Einladung in die Zentrale des Gen Technik Konzerns Monsanto wahrzunehmen um die »Höhle des Löwen« zu erkunden. Hingegen abgelehnt haben wir lukrative Werbeangebote wie zum Beispiel das der Scientology-Kirche.

Ein dickes fettes Danke

Abschließend bedanke ich mich bei allen, die uns unterstützt haben und damit versucht haben den Kreuzberger zu retten. Ohne die spontane Unterstützung von Unternehmen wie WOSTOK und MAMPE sowie dem Fräulein Rottenmeier wäre die Umsetzung eines Feucht fröhlichen Abends nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank geht an die Tageszeitung Neues Deutschland, die uns in regelmäßigen Abständen mit der Schaltung einer Werbeanzeige mehr als ein Mal den Arsch gerettet hat. Gleichermaßen bedanke ich mich bei bookfield, der mit seinen regelmäßigen Spenden und Artikeln, eine der tragenden Säulen der Zeitung war und hoffentlich auch bleiben wird. Jutta und Marek waren es, die ohne zu zögern als Finanzier für die Druckmaschine bereit erklärt haben – auch ihnen gilt mein Dank. Kersten hat dem Kreuzberger mit der Rundumerneuerung vom Erscheinungsbild zu neuem Ansehen verholfen. Zum guten Schluss danke ich auch den Firmen Riso und Antalis, die uns unermüdlichem mit ihrem Service zur Seite standen.

Vielleicht auf bald




Der Kreuzberger Soli-Abo-Liste zum Download

Hier findet ihr die Soli-Abo-Liste zur Rettung vom Kreuzberger zum Downloaden, Ausdrucken und Weiterreichen an gute Freunde und Bekannte: Soli Abo Liste




Der Kreuzberger: Raritäten zum Soli-Preis

Der Frühjahrsputz der Redaktion hat einige der alten Ausgaben vom Kreuzberger ans Tageslicht gebracht. Die vorhandenen Zeitschriften bestehend aus Drucküberschüssen und Rückläufern stehen nun zum (Soli-)Verkauf. Die Zeitungen sind ohne Gebrauchsspuren und absolut neuwertig und für einen Soli-Preis von 1 Euro für eine Einzelausgabe zzgl. Versandkosten in Höhe von 1,10 Euro oder für 0,60 Euro je Ausgabe im Jahrespaket zzgl. Versandkosten in Höhe von 1,10 Euro (ab 2 Jahrgängen bzw. über 10 Ausgaben 1,75 Euro) zu erwerben. Das Jahrespaket umfasst 5 bis 6 Ausgaben, aus dem Jahr 2011, 2012 oder 2013. Die Raritäten aus den Jahren 2009 und 2010 werden gegen Gebot versteigert.

Interessierte können unter Angaben der gewünschten Ausgabe(n) bzw. Jahrgänge (2011, 2012, 2013) und der Lieferadresse direkt über das Kommentarfeld bestellen. Bezahlt wird per Vorkasse auf das, in dem Bestätigungsschreiben für die Bestellung angegebene Konto.

Darüber hinaus könnt ihr telefonisch bestellen unter: 0175 4275825 oder per Mail an: info@derkreuzberger.de oder schriftlich an: Der Kreuzberger, Cuvrystraße 33, 10997 Berlin.

Auf die Zukunft der freien Presse!




Die Ausgabe 28 findet ihr unter “Ausgaben 2013”

Achtung!!! Da die Rubrik Ausgaben 2014 derzeit noch fehlt, findet ihr die aktuelle Ausgabe 28 Januar-Februar 2014 unter “Ausgaben 2013”




Der Kreuzberger auf Sendung

Im Dezember waren wir eingeladen, um die Hörerschaft von »Infothek88,vier« und »Buschfunk 88,4« über den Kreuzberger zu informieren. Beide Sender sind, wie die Namen verraten, auf der Radiofrequenz 88,4 Mhz zu empfangen sowie im Internet unter www.88vier.de. Gemeinsam mit bookfield habe ich mich den Fragen der Moderatoren gestellt, wobei bookfield wortgewandt wortführend war. Da die Vorgespräche gehaltvoller waren, als das Interview über die Geschichte der Zeitung, gehen wir davon aus, in Zukunft auch unsere gefragte Meinung über die Sender der Hauptstadt propagieren zu dürfen.




ROG besiegt mediale Zensur

Ab sofort finden Journalisten mit dem Internetportal wefightcensorship.org eine Plattform für ihre zensierten oder von Zensur bedrohten Beiträge. Der Tageszeitung »neues deutschland« gegenüber erläuterte Ulrike Gruska, Sprecherin der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG), dass Texte, Fotos, Videos und Dateien trotz eines Verbot im Ursprungsland veröffentlicht werden können. Sie betonte darüber hinaus, dass kopieren und Weiterverbreitung ausdrücklicher erwünscht seien, damit Zensur nicht mehr greifen könne. Gruska versicherte, dass ROG alle Beiträge vor der Veröffentlichung auf ihre Richtigkeit hin überprüfen.

Ich merke diesbezüglich an, dass auch der Kreuzberger weiterhin als Plattform für Beiträge zur Verfügung steht.




Neues Deutschland zu Besuch beim Kreuzberger

Die professionelle Presse drang, in Form des Journalisten Ralf Hutter, in die Niederungen der journalistischen Kleinkunst vor und ist, man sollte es nicht für möglich halten, ausgerechnet mit einem Portrait vom Kreuzberger wieder ans Tageslicht gekommen. Was gäbe es für einen besseren Moment als diesen, um in gewohnt sarkastischer Form einen Kommentar zu dem, über den Kreuzberger verfassten Portrait abzugeben und wie immer dabei an Eigenironie nicht zu sparen.

Am letzten Wochenende im Mai veröffentlichte die Zeitung Neues Deutschland einen Bericht über den Kreuzberger unter dem Titel „Fachzeitschrift für Regimekritik“. Alles in allem ein sehr gelungener und objektiver Bericht. Aber wie nicht anders zu erwarten, war das Foto aufgrund der darauf abgebildeten Personen nicht gerade als überdurchschnittlich schön zu bezeichnen. Dem Kameramann und der Technik, die ihr Bestes gegeben haben, kann man keinen Vorwurf machen. Allenfalls Schröder hätte dem Foto noch einen gewissen Glanz verleihen können. Der zog es jedoch vor, faul auf dem Boden herumzulungern. Aber dafür war es wenigstens in Farbe.

Zunächst verweise ich euch auf den Link, unter dem ihr den Bericht über den Kreuzberger findet und erfahrt, welchen Eindruck wir bei der professionellen Presse hinterlassen haben:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/227966.fachzeitschrift-fuer-regimekritik.html?sstr

Zu dem Text, den ich sehr gelungen fand und für dessen Umsetzung und Veröffentlichung ich mich bei Ralf und der Zeitung Neues Deutschland bedanke, gibt es von meiner Seite nur zwei Stellen, die ich um Aufklärung bedacht, nachträglich kommentieren möchte.

Dies ist zum einen die Stelle, an der mich Ralf nach der Bedeutung von dem Aufdruck auf meinem Pullover fragte, der das Bild vom Reichstag mit der darunter befindlichen Schlagwort Demokratendiktatur zeigte und zum anderen die Stelle, bei der die Anzahl der Kreuzberger Auslagestellen zur Sprache kam und auf die ich später noch einmal detailliert zurück kommen werde.

Zunächst möchte ich auf die Frage von Ralf eingehend erwähnen, dass ich, ohne über die Befindlichkeiten von Ralf und seiner literarischen Fangemeinde nachzudenken antwortete: „Das Motiv sagt aus, dass sich unsere, ach so demokratischen Politiker mit diktatorischen Mitteln an der Macht halten.“ Es wurde kurz ruhig. Ralf schaute, wie die meisten, denen ich diesen Satz an den Kopf werfe, ein wenig verwirrt drein. Bookfield, der die Verwirrung bemerkte, ergriff dieser das Wort und entschärfte meine getätigte Kurzversion ein wenig, in dem er eine etwas ausführlichere Beschreibung der Bedeutung des Wortes „Demokratendiktatur“ formulierte, die im Kern jedoch den Sinn meiner Aussage bewahrte. Bookfields Umschreibung von dem Begriff „Demokratendiktatur“ habt ihr im Bericht von Ralf gelesen, meine kernige Aussage lautet wie folgt:

Dieses Gesocks aus der politischen Führungsebene hält sich mit bewiesener Wählertäuschung und mit, von mir leider (noch) nicht zu beweisendem und aus diesem Grund auch nur vermuteten, Wahlbetrug an der Macht. Darüber hinaus berauben sie das Volk um ihren Besitz, indem sie Privatisierungen der Infrastruktur begünstigen. Die Behörden und deren Mitarbeiter sind (zum Teil) korrupt und bestechlich. Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. Steuergelder werden für die Rettung von Banken und die mehr als fürstlichen Gehälter der VolksvertreterInnen zweckentfremdet. Dies alles geschieht unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne die Zustimmung durch eine Volksabstimmung der es in einer Demokratie bedürfen müsste. Ich nenne so eine Form der Regierung Demokratendiktatur!

So kam die etwas schwammige Aussage zustande, die ich hiermit hoffentlich präzisieren konnte.

Dieser Umstand zeigt mir aber auch erfreulicher Weise auf, dass ihr, meine lieben Leserinnen und Leser genau zu wissen scheint, was meine direkten und ohne Umschweife formulierten Berichte aussagen sollen, ohne dass ich euch diesen anhand unzählig unnötiger Worte erklären müsste. Denn LeserInnen-Briefe mit der Bitte um Aufklärung meines geschilderten Sachverhaltes habe ich noch nicht erhalten. Und wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich mich zu der Aussage hingezogen fühlen: Das Ausbleiben von LeserInnen-Briefe könnte auch daran liegen, dass ich der Einzige bin der den Kreuzberger liest.

Zum anderen möchte ich mich an dieser Stelle an all´ diejenigen wenden, die mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck in mein Antlitz schauen, wenn ich sage, dass der Kreuzberger an über dreihundert Stellen ausliegt und auf seine Leserschaft wartet. Um diesbezüglich alle Unklarheiten und Gerüchte aus der Welt zu schaffen, werde ich auf der Der Kreuzberger-Internetseite die Bezugsquellen veröffentlichen.

Nicht um meine Bewerbung als Praktikant bei der Zeitung Neues Deutschland nicht zu gefährden, sondern weil es meine ehrliche Meinung ist, erwähne ich die Passage in der Ralf den Kreuzberger wohl am besten beschrieben hat und die ich so genial finde, dass ich sie, als das, aus meiner Sicht Beste aufgehoben habe und die ich ernsthaft erwäge, als Werbespruch zu verwenden: „Das Heft verbindet Umgangssprache, Witz und schlechte Rechtschreibung* mit relativ hohem journalistischen Anspruch.“

„Ich sehe nicht das Fragment einer Spur, welche auch nur im Ansatz eine Grundlage bietet, die mich dazu bewegen könnte, meine Einstellung gegenüber den Regimen dieser Welt zu ändern.“

Olly

*Ich möchte mich an dieser Stelle bei euch für die Einhaltung meiner Bitte bedanken, von der Zusendung lästigen LeserInnen-Briefe bezüglich der „schlechten Rechtschreibung“ abzusehen. Um diesem Umstand jedoch beizulegen, erneuere ich meinen Aufruf um freiwillige Mitarbeit am Kreuzberger. Wenn sich also ein grammatikalisches Rechtschreibgenie unter euch befindet welches uns helfend unterstützen möchte, in dem er/sie die Texte korrigiert und redigiert bitte bei mir (Olly) unter der Mobilfunknummer 0175/4275825 melden oder per E-Mail an derkreuzberger@web.de ein Gesuch einreichen.

Mittlerweile wird erneut am Erscheinungsbild vom Kreuzberger*1 gearbeitet, so dass demnächst eine LeserInnen freundlichere Darstellung der Texte und Bilder erfolgen wird. Es wäre also schön, wenn sich nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch der niedergeschriebene Inhalt LeserInnen freundlicher gestalten würde. Zumindest die Berufsgruppen der LehrerInnen, LektorInnen und sonstigen die mit der Rechtschreibung im Blut geborenen, könnten den Kreuzberger lesen ohne sich Haare raufend auf die Zähne zu beißen.

*1 Ich erwähne in dem Zusammenhang der Erneuerung vom Erscheinungsbild, den Kreuzberger aus dem Grund ausdrücklich namentlich, damit nicht irgendjemand vom Finanzamt auf den Gedanken kommt, wir würden uns, die sich im exorbitanten zweistelligen Eurobereich befindlichen Werbeeinnahmen für die Krallenbett-Behandlung von Schröder zweckentfremden.




Alle guten Dinge sind drei (Vorwort Ausgabe 12)

Die Entscheidung ob Der Kreuzberger gut ist überlasse ich euch. Auf jeden Fall befinden wir uns mit dieser Ausgabe im dritten Erscheinungsjahr. Wie jedes Jahr steht auch dieses Jahr die Titelseite unter einem Motto. Das erste Jahr war es der „Weitblick“, im zweiten Jahr waren es „Kreuzberger Kieztüren“ und in diesem werden wir Kreuzberger Sehenswürdigkeiten auf dem Deckblatt abbilden. Aber zunächst, bevor ich mich mit den redaktionellen Änderungen und Nicht-Änderungen befasse, möchte ich es nicht versäumen, die Ernennung Schröder´s zum Ehrendoktor summa cum laude (mit höchstem Lob), zu erwähnen. Der Kreuzberger hat ihn mit der Verleihung des Ehrendoktortitels der Redaktion, dem „Guttenberg – Doktor“ für seine besonderen Dienste geehrt.

Nun zu den zuvor erwähnten Änderungen und Nicht – Änderungen.

Ich bekomme immer wieder „wertvolle“ Tipps und Ratschläge, die Zeitung hinsichtlich der Texte und meiner darin enthaltenen Wortwahl anders, beziehungsweise anspruchsvoller zu gestalten. Damit meinen die Tipp- und RatschlaggeberInnen das Fehlen von Fremdwörtern, Denglisch Begriffen, Neudeutschen Schlagwörtern und Szene üblichen Ausdrücken, beziehungsweise wird bemängelt das hier und da mal Wörter wie „Scheiße“ oder „Arschloch“ vorkommen. Aber ich frage euch: Warum soll ich „suboptimal“ schreiben wenn ich „Scheiße“ meine? Warum sollte ich schreiben: „Das pikiert mich“ wenn ein einfaches „Ich könnte kotzen“ allgemein verständlicher ist? Warum sollte ich „eruieren“ verwenden wenn man, um die Erklärung für dieses Wort ausfindig machen zu können, ein Buch ausfindig machen muss, in dem es gilt, die Seite ausfindig zu machen, auf der die ausfindig zu machende Erklärung: „Ausfindig machen“ steht? Na, alles klar? Und genau aus diesem Grund werde ich in diesem Fall auf die Umsetzung der guten Ratschläge verzichten und meine Texte weiterhin in einer klaren, deutlichen und für alle verständlich reinen Form niederschreiben. Auch finde ich, dass sich nur in manchen Begriffen der Gosse die nötige Aussagekraft, die es in gewissen Fällen benötigt, findet. Nur mit diesen Begriffen ist es möglich die abgrundtiefe Abneigung und Abscheu gegen etwas unmissverständlich deutlich zu machen! Außerdem setzte ich mich nicht in jeder freien Minute meiner Freizeit an den Rechner um Themen zu recherchieren und aus diesem Material dann Texte zu verfassen um Informationen weiter zu geben, die am Ende nur 2/3 der LeserInnen verstehen und davon wiederum nur die Hälfte sich darüber Gedanken macht. Soviel dazu.

Gerne kommen ich dem Wunsch nach, die Texte ausführlicher zu gestalten. Um die Berichte, wie gewohnt, durch Fotos und das allgemeine Erscheinungsbild der Zeitung durch Werbung aufzulockern, werden wir in dem nächsten Reaktionsversammlung darüber entscheiden, die Seitenanzahl von derzeit 16 auf 20 zu erhöhen.

Dem Umstand, dass wir mit dem Kreuzberger nur alle zwei Monate in Erscheinung treten und somit nicht immer rechtzeitig zu Ereignissen, die die Welt bewegen, unseren Kommentar abgeben können, ist es zu verdanken, dass wir eine neue Rubrik ins Leben gerufen haben. Unter „Nach getreten“ werden wir in Zukunft dafür Sorge tragen, das alles und jeder von uns auch noch nachträglich seinen Senf abkriegen wird.

Wir werden auch weiterhin daran arbeiten die Ecken und Kanten abzurunden um den Kreuzberger zu optimieren. Ansonsten bleibt alles wie es ist und wir kommen nun zum Inhalt der euch vorliegenden Ausgabe 12, deren Schwerpunkt diesmal auf´s „Pöbeln“ ausgelegt ist (Ich könnte kotzen. Es gibt gar nicht soviel abzuholzenden Regenwald, den es nur allein für eine Ausgabe vom Kreuzberger benötigte, um über alles das zu schreiben, was an Missständen und unglaublichen Dreistigkeiten und Heucheleien auf dieser Welt vorherrscht).

 




Proteste gegen Amazon…

bewegten das Unternehmen, ein Buch mit dem Titel „The Pedophile´s Guide To Love & Pleasure“ (Der Pädophilen Führer zu Liebe und Vergnügen) aus seinem Verkaufsprogramm zu nehmen. Anfänglich verteidigte ein Sprecher des Unternehmens den Vertrieb noch als Grundrecht auf Informationsfreiheit, auch wenn es um Themen „menschlicher Verfehlungen“ (Wortlaut Amazon) geht. Es ist nicht das erste Mal das sich Amazon als Plattform für den Handel mit „menschlichen Verfehlungen“ in jeglicher Form zur Verfügung stellt. Inzwischen wurde das Buch aus dem Programm herausgenommen. Gerne hätte ich noch die ein oder andere Zeile dazu geschrieben. Jedoch wären es ausschließlich Zeilen voller Verachtung und Beleidigungen gewesen, die ohne Frage vom Niveau her sehr gut in diese Zeitung gepasst hätten. Ich euch an dieser Stelle aber ersparen werde. So belasse ich es dabei, zu einem Boykott gegen Amazon aufzurufen!!!




Dem Kreuzberger…

aus internen Kreisen zugespielten Informationen nach, sehen die Notfallpläne des Bundesverkehrsministeriums zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Fahrradverkehrs bei extremen Witterungsbedingungen vor, bei unvorhersehbar schweren Schneefällen, die rechte Spur von Stadtautobahnen im gesamten Bundesgebiet für den unmotorisierten Zweiradverkehr freizugeben. Damit soll gewährleistet werden, dass nach dem Zusammenbruch des öffentlichen Personennahverkehrs nicht zusätzlich noch die Zweiradnutzer unnötigen Strapazen ausgesetzt werden. Desweiteren gibt es, nachdem aus verschiedenen Kreisen eine breite Zustimmung für eine Schneekettenpflicht für Lkw´s herrscht, von einer ganz anderen Seite weitere Vorschläge für mehr Sicherheit im Winter. Der Gesetzgeber vor, die weit verbreiteten mobilen Gehhilfen mit einer Schneekettenpflicht zu belegen um eine bessere Fahrsicherheit zu gewährleisten. Dagegen hat der Deutsche Rollator Nutzer e. V. schon Protestaktionen angekündigt. Ein aufwendiger Umbau auf Kettenbetrieb, ähnlich dem der Amphibienfahrzeuge, wurde erst einmal aus Kostengründen verworfen.