Touri Tipp: Kulinarisches F´hain/X-berg

Nachdem wir in der Vergangenheit über die kulinarischen Finessen der Berliner Schnell-Restaurants mit Schwerpunkt »Deftige Mahlzeiten für Handwerker« gelegt hatten, kommen wir an dieser Stelle diesmal der Bitte einiger Berlin Besucher nach und erwähnen die aus unserer Sicht empfehlenswertesten Restaurationen im und um den Kiez herum mit der Küche für Zwischendurch und ganz wichtig – für den schmalen Geldbeutel.

Der »Burgermeister« direkt am U-Bahnhof Schlesisches Tor gelegen, ist auf dem Weg nach F´hain die letzte Burgerbraterei auf Kreuzberger Seite. Wer jedoch das lange warten auf den begehrten Burger umgehen möchte, bekommt ein paar Meter weiter in der Skalitzer Straße 66 bei »Görli Burger« nicht minder leckere Burger – nur eben schneller.

»Curry Fritze« in der Warschauer Straße (Nähe Revaler Straße) bietet die leckerste Currywurst im Grenzgebiet von F´hain und X-berg. Die Currywurst kostet 1,80 Euro und die Pommes gibt es ab 2,00 Euro. Meine Empfehlung: 2x Currywurst und 1x große Pommes für 6,00 Euro.

Der »Hühnerhaus 36« Imbiss in der Skalitzer Straße/Ecke Görlitzer Straße bietet fast rund um die Uhr frisch gegrilltes Hühnchen – wahlweise mit oder ohne Pommes oder Salat. Neben dem Hühnerhaus 36 Imbiss gibt es seit ein paar Jahren das »Hühnerhaus 36« Restaurant in der Skalitzer Straße 95 A direkt gegenüber vom Imbiss gelegen

Der »Nachtigall« Imbiss liegt in der Ohlauer Straße 10 und bietet libanesische Küche für auf die Hand und auch im landestypisch gestalteten Ambiente. Meine Empfehlung ist der Shawarma mit Rindfleisch für 3 Euro.

Die Bäckerei »Demirel« in der Schlesischen Straße 20 ist mehr als einfach nur eine »Bäckerei«. Neben dem für eine Bäckerei üblichen Angebot gibt es Mittagstisch und familiäre Atmosphäre. Meine Empfehlung: Mamas Frühstück für 5,50 Euro.

Wer hingegen fernab der touristisch ausgetretenen Pfade dinieren will ist bei ….. genau richtig aufgehoben. In der Pannierstraße Ecke Maybachufer befindet sich das Resaturant NAME. Franz – Pastaladen




Ausgabe 8

Titelthema: Monsanto – Genial oder einfach nur Gen?
Weitere Themen: Vorwort – Sex habe ich genug, das Leben fickt mich jeden Tag / Horch und Guck – In Friedrichshain / Dr. Markus Ternes – Die Festkörperforschung / Kunst im Kiez – Kurt Mühlenhaupt / Howard Marks – Dopestorys über Señor Nice im KitKat Club / William Wires – Marketing / Neues von Jan Pfennig / Die Ordnung ist wieder hergestellt / Kurz Gesagtes: Das Kurzarbeitergeld, Konservierungsstoffe sind lebensverlängernd, Der Weltfriedenswanderer / Ungewohnte Töne im Wrangelkiez – Profimusiker testet das Holzophon / Touri Tipp – Der Wrangelkiez / Der lästige Hartz4-Empfänger – Leserbrief von Bookfield

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Ausgabe 6

Titelthemen: Der Viktoriapark 1821-2010
Weitere Themen: Vorwort – Neues Jahr, neues Glück / Hubert Burczek… seine Frauen und die Bretter, die die Welt bedeuten / Der Kreuzberger in eigener Sache / William Wires – Polen zuhause / DKWH 2010 / Horch und Guck – Auf ins Neue Jahr / Kurz Gesagtes: Das Glück liegt auf der Straße, Die nächsten zwei Jahre…, Das Regierungsviertel… / Trese-Test – Hubertus Lounge / Touri-Tipp – Oranienstraße / Woher der Wind weht! – “unvorhersehbar harte Winterbedingungen”

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Ausgabe 5

Titelthema: Aus der Sicht eines Hundes (2/2)
Weitere Themen: Vorwort – Ho, ho, ho / Colibri-Bar am Chamissoplatz / Horch und Guck – In Bayern / Kieznetzwerk / Kurz Gesagtes: Die längste Weihnachtsbeleuchtung, Für ein weiteres Jahr…, Pünktlich… / So etwas hat es früher nicht gegeben! – Mauerstahl / Touri-Tipp – East-Side-Gallery / Tresentest – Lisert´s Falckensteiner / William Wires – Pimp a Prejudice

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Ausgabe 1

Titelthema: Der Görlitzer Park und seine Geschichte
Weitere Themen: Campo Estilo – Saisonauftakt / Tresen Test – Konrad Tönz Bar / Kunst im Kiez – Djibutie der wandelnde Geist / Woher der wind weht – Lachen oder weinen? / Hurra, hurra, der Karneval ist da! / Touri Tipp – Geschichte / So etwas hat es früher nicht gegeben! – Neues vom Trend Scout / Wirtschaftskrise oder Führungskrise – Kommentar zur “Berliner Rede”.

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Der Touri Tipp – Thema: Geschichte (Synagoge)

Der “Touri-Tipp” – Thema: Geschichte möchte euch einen Ort näher bringen, dem heute nur noch wenig Beachtung dafür um so mehr Bewachung zuteil wird. Die ehemalige orthodoxe Synagoge der jüdischen Gemeinde zu Berlin am ehemaligen Kottbusser Ufer dem heutigen Fraenkel-Ufer.

Das nach den Plänen des bekannten Architekten Alexander Beer und von der jüdischen Gemeinde errichtete Gebäude wurde in einer nur 3- jährigen Bauzeit (1913-1916) fertig gestellt. Es war seinerzeit eine von damals zwei Kreuzberger Synagogen.

In neoklassizistischem Stil errichtet, war sie mit ihren imposanten Ausmaßen zugleich eine der großen jüdischen Gotteshäuser in Berlin und bot nach seiner Fertigstellung im Jahre 1916, zweitausend Gläubigen Platz.

In der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 wurde das Inventar mitsamt dem Gotteshaus von Nationalsozialisten und Anwohnern zerstört beziehungsweise angezündet und verbrannt. Womit eine weitere Nutzung im eigentlichen Sinne völlig ausgeschlossen war. Das damals ursprünglich als Wochentagssynagoge, Jugendgebetshaus und Verwaltungsgebäude geplante, in unmittelbarer Nähe zur Synagoge errichtete und bis heute erhaltene Gemeindezentrum war von 1938 bis 1942 die einzige Möglichkeit einen, wenn auch sehr beengten, Gottesdienst abzuhalten.

Die Nationalsozialisten beschlagnahmten die Gebäude 1942 um sie für Ihre Zwecke zu missbrauchen. Wie zum Beispiel die Lagerung von jüdischen Eigentums bis zu dessen Versteigerung und die Unterstellung von Militärfahrzeugen. Nach Kriegsende und einigen Aufräum- und Reparaturarbeiten konnten die verbliebenen jüdischen Bürger der Stadt bereits im September 1945 wieder Gottesdienste im Gemeindezentrum abgehalten. Die Ruine des im Krieg noch zusätzlich durch Sprengbombem zerstörten Haupthauses der Synagoge wurde Mitte der 50´er Jahren abgetragen.

Das Bezirksamt von Kreuzberg installierte 1988 einen Gedenkstein an der Stelle wo sich der südwestlichste Punkt der Synagoge befand, der damalige Standort der Synagoge ist heute eine öffentliche Grünanlage und mit etwas Phantasie lässt sich noch erahnen wie imposant das Gebäude seinerzeit war. Das mit unzähligen Kameras und unsichtbaren Sicherheitsleuten schwer bewachte Gemeindezentrum dient heute als Synagoge. Weitere Informationen und Bilder stehen euch in detaillierter Form auf einer Tafel gegenüber der Synagoge, am Uferstreifen und der oben bereits erwähnten Gedenktafel zur Verfügung.

Eine direkte Verkehrsanbindung besteht nicht, aber vom U-Bhf Kottbusser Tor

(U1) oder vom U-Bhf Schönleinstr (U8) sind es lediglich 10 Minuten Fußweg bis dorthin.