Die Wehrpflicht wird ausgesetzt

Am 01.06.2011 tritt die Aussetzung der Wehrpflicht in Kraft. Wer in Zukunft die neu bestellten Kampfpanzer und Kampfflugzeuge lenken, fliegen und warten soll ist derzeit jedoch noch völlig unklar. Aber der Kreuzberger, wäre nicht der Kreuzberger, wenn ich nicht auch für dieses Problem eine Lösung parat hätte. Ich würde zur Gewinnung neuen Kanonenfutters empfehlen, die Armutsgrenze der deutschen Bevölkerung weiter nach unten zu treiben. Dieses müsste durch die Stufe 1 meines Plans, die weitere Aufnahme von Asylsuchenden und Vertriebenen der weltweiten Umweltkatastrophen und politischen Missstände in ihrem Land, vorbereitet werden. Die der deutschen Regierung hilflos ausgelieferten und von ihrer Gnade und finanziellen Unterstützung abhängigen Flüchtlinge kann man, so sieht es zumindest die Stufe 2 der Umsetzung meines Plans vor, je nach Qualifikation, mit Niedriglöhnen ausbeuten. Dies fördert zum einen die Gewinne der Unternehmen und ihrer Aktionäre, zum anderen treibt es die durch diese Maßnahme arbeitslos gewordenen und nun wieder händeringend nach Arbeit suchenden, aber ihren Lebensstandart haltend wollende, arbeitswillige Bevölkerung in die Arme, der nach neuen Arbeitskräften ringenden, Bundeswehr.

Dann und nur dann macht das von der Regierung geplante Angebot, der Bundeswehr freiwillig für 12 beziehungsweise für 23 Monate dienen zu wollen, Sinn. Wer sonst würde in einem Unternehmen einen Arbeitsvertrag unterschreiben indem eine erhöhte Todesrate durch Betriebsunfälle auf Auslandsreisen herrscht, die Kantine Kartoffeln serviert auf deren Verpackung: “Für die Schweinezucht und Bundeswehr geeignet“ steht und die Führungsebene lügt, betrügt und je nach Lust und Laune den Chefposten wechselt? Somit wäre zumindest der Wirtschaftskreislauf wieder geschlossen und dem Wohlergehen der oberen 10.000 Rechnung getragen. Die Gewinne steigen und die Befehlsempfänger, die Soldaten, sind denen deren Hab und Gut und am Ende auch vermutlich deren Leben sie schützen werden sollen/müssen und werden ihnen unendlich dankbar für die Gabe eines zukunftssicheren Berufs des Kriegers sein.

 

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