More from: Kultur

Das 5. Internationale Uranium Film Festival 2016 in Berlin

Seit dem das Internationale Uranium Film Festival 2011, kurz vor dem Atomunfall in Fukushima, in Rio de Janeiro gegründet wurde, ist weltweit ein Filmfestival nach dem anderen unter dem Motto „Ein Projekt gegen das Vergessen“ entstanden. Mittlerweile gibt es das alljärlich stattfindende Festival nicht nur in Rio de Janeiro, sondern es war auch schon in Washington, Neu Delhi, New York, Mumbai, Lissabon, Muenchen, Berlin und anderen ausgesuchten Standorten präsent. Vom 28. September bis 2. Oktober ist das Uranium Film Festival wieder bei uns in Berlin zu Gast. Readmore..


„Zur Hölle“ von Detlef Kowalewski – Buch Rezension

Unter dem Titel „Zur Hölle – Kohle, Knast und Rock´n´Roll“ schreibt Detlef Kowalewski eindrucksvoll über sein Leben als Musiker, Tätowierer, Geschäftsmann, Drogenschmuggler und die Zeit, die er in brasilianischen Gefängnissen verbrachte.

Das Werk enthält den Teil seines Lebens, in dem Kowalewski am Beginn einer durchaus von Erfolg geprägten Karriere als Heavy-Metal Musiker stand. Er tourte quer durch Europa und spielte unter anderem als Vorband von Iron Maiden. Neben dem Leben im Rampenlicht gab es ein bürgerliches Leben, in dem er antike Möbel aus Malta importierte und mit der Vermietung von Proberäume und einem Fitnessstudio erfolgreich sein Geld verdiente. In dieser Zeit konsumierte Kowalewski nicht geringe Mengen Kokain. Und obwohl er den Handel mit dem weißen Gold verneint, lässt das Buch offen, ob er nicht doch das ein oder andere Gramm von England nach Deutschland schmuggelte. Readmore..


18. Lange Buchnacht in Kreuzberg am 4. Juni 2016

Unter dem Motto: Feingeistin meets Revoluzzer treffen zur 18. Langen Buchnacht am 4. Juni 2016 eine Autorin und ein Autor aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide verbindet jedoch die Leidenschaft die Gesellschaft zu hinterfragen. Anna Marin bietet mit ihrem Werk „Wir gehen jetzt!“ Tiefgründigkeit und Triviales und Oliver Jung steht mit seinem Buch „Horch & Guck – Meisterspione a. D.“ für Systemkritik und Revoluzzergeist.

Um 18 Uhr liest der Schauspieler und Sprecher Hubert Burczek aus dem Buch „Horch & Guck – Meisterspione a. D.“ von Oliver Jung. Die Geschichten entsprechen nicht immer der Wahrheit, sind aber, selbst wenn nur der Fantasie des Autors entsprungen, zu nah an der Wirklichkeit, als dass sie als unmöglich erscheinen könnten.

Im Anschluss daran liest um 19 Uhr die Zeichnerin und Autorin Anna Marin aus ihrer Graphic Novel „Wir gehen jetzt!“ und erzählt von sechs Begegnungen zweier Menschen, zwischen Mühe und Leichtigkeit, von Ärger bis Verschmelzung, auf einer immer wechselnden Strecke an Nahe und Distanz, mit wachsender oder schwindender Übereinstimmung. Die Zeichnerin wurde für ihr Buch „Wir gehen jetzt!“ mit dem Mart Stam Preis prämiert. Als präzise Beobachterin bringt sie Bilder und Worte zu Papier, in denen sich die Betrachter_innen wiedererkennen können. Humorvoll, mit ihrem ganz eigenen zeichnerischen Stil macht sie alltägliche Begebenheiten und menschliche Reaktionen zum Thema ihrer Geschichten. Eigentlich unspektakuläre Vorkommnisse zeugen von den tiefgründigen Problemen wie Nähe und Distanz, Kompromissen und Einsamkeit.

Veranstaltungsort: Müßiggang, Second Hand Buchhandlung, Oranienstraße 14a (Heinrichplatz), 10999 Berlin-Kreuzberg SO 36

Kontakt Anna Marin

Web: www.annamarin.info

Mail: annamarin@annamarin.info

Kontakt Oliver Jung

Web: www.draufhauverlag.de

Mail: info@draufhauverlag.de

Telefon: 0175 4275825

Sprecher Hubert Burczek: http://burczek.de/


Forever young: Internationale Hofer Filmtage

Bericht von den Hofer Filmtagen von Jutta
HOF – Die Hofer Filmtage laufen grade eben auf vollen Touren und machen dem Ehrentitel H(ome) O(f) F(ilms), den Wim Wenders dem Festival schon vor vielen Jahren verliehen hat, alle Ehre. Schon im Vorfeld hat sich übrigens der Bayerische Rundfunk der Einschätzung des KREUZBERGERs angeschlossen, dass Hof nach der Berlinale das wichtigste Filmfestival in Deutschland ist (war ja eh klar!). Readmore..


Rio – Berlin – Amman – Quebec: Internationales Uranium Film Festival 2014

unbenannte Fotosession-1627 RIO/BERLIN – Viel Beachtung fand das Internationale Uranium Film Festival Berlin, das Anfang Oktober in zweiter Auflage (zuvor 2012 in Kreuzberg) in Berlin-Mitte stattfand.
Das Festival wurde 2010 in Rio de Janeiro von Norbert G. Suchanek und Marcia Gomes de Oliveira gegründet, um “atomaren Filmen”, die kaum im TV oder im Kino gezeigt werden, eine internationale Plattform zu geben und sie auf den “Big Screen” zu bringen, um zu verhindern, dass atomare Katatrophen wie Hiroshima oder Tschernobyl vergessen werden. Readmore..


Berlinale goes Eiszeit

Kreuzberger Kiez-Kino macht Karriere bei den Internationalen Berliner Festspielen

Beim dritten Anlauf hat es geklappt. Das Eiszeit Kino im Wrangelkiez (Zeughofstraße 20) wurde für die Veranstaltungsreihe „Berlinale goes Kiez“ ausgewählt und gehörte damit zu den offiziellen Festivalkinos der 64. Internationalen Berliner Filmfestspiele. Einen Tag lang war die Berlinale hier zu Gast, und die Organisatoren, Kinobetreiber und Besucher waren gleichermaßen glücklich über das Arrangement. Readmore..


Nicht nur für Kinder – Märchenklassiker der Brüder Grimm

Weihnachtszeit ist Märchenzeit, und 2013 ist Brüder-Grimm-Jahr, weil seit 200 Jahren deren »Kinder- und Hausmärchen« im Handel sind und vor 150 Jahren Jacob Grimm und der viel weniger bekannte Ludwig Emil Grimm, der die Märchensammlung seiner Brüder Jacob und Wilhelm illustriert hat, gestorben sind. Grund genug also, zum Jahresende schnell noch mal die Grimm‘sche Märchensammlung herzusuchen oder eine der kultigen Märchenverfilmungen anzuschauen. Readmore..


Donauklänge kommen aus dem Fenster von Wrangelfilm – Träumen erlaubt.

»Who is satisfied? Who wouldn’t sell his mind? Who is satisfied? Who wouldn’t sell his mind? Who can really say?« (aus dem Lied »It’s a bit of a pain« von der Krautrockband Faust). Ben ist zwar zufrieden, aber seine Seele verkaufte er für seinen Lebensunterhalt nicht nur einmal. Zuletzt auf einer Messe, als Schaf. Und wofür das alles? Für die Erfüllung eines Kindheitstraumes. So kitschig, wie das klingt, war die Wirklichkeit des Traumes dann nicht. Ben Mergelsberg, einer dieser vielen Filmemacher Berlins, ist in der Nähe der Donauquelle geboren und träumte in jungen Jahren nicht wie andere Jungs ein Fußballstar zu werden, sondern das Ende der Donau zu sehen. Readmore..



Kulturraum Zwinglikirche wieder geöffnet – Raum für Kunst, Kultur und Geschichte

Nur für ein paar Monate im Jahr, aber während dieser Zeit regelmäßig, wird die Zwingli-Kirche im Quartier Rudolfplatz, Nähe U- und S-Bahnhof Warschauer Straße, als KulturRaum genutzt. Das auffällige Bauwerk, das längst nicht so alt ist, wie es aussieht (Grundsteinlegung 1906, Einweihung 1908) und offiziell zu den Berliner Baudenkmälern gehört, ist nämlich nicht beheizbar und deswegen bis in den Mai hinein zumindest für Veranstaltungen, bei denen man still sitzt und zuhört bzw. zusieht einfach zu kühl. Readmore..