Sind wir nicht alle ein bisschen Griechenland?

So komisch sich die Titelzeile anhören mag, der Grund der mich dazu bewog diesen Text zu verfassen ist es nicht! Nachdem ich mich in den vergangenen Jahren immer intensivere Recherchen zu meinen veröffentlichten Themen durchführe, habe ich eines feststellen können was ich euch nur mal so am Rande mitteilen wollte wenn ihr mal wieder sagt: „Ach, eigentlich ist der Staat gar nicht so schlimm“ oder „Scheiß Industrie, ausschließlich Kommerziell und intrigant“.

Denn bei der Auswertung meiner bisher durchgeführten Nachforschungsarbeiten ist mir eine Zahl unübersehbar ins Auge gefallen. Die Quote der beantworteten Anschreiben, die ich mit der Bitte um Klärung der jeweiligen Sachverhalte, losgeschickt habe. Gingen diese Anfragen an Unternehmen in der Freien Marktwirtschaft wurden diese umgehend beantwortet. Wenn diese Antworten auch nicht immer die zufriedenstellenden Antworten hervorbrachten, die ich mir erwünscht hatte, aber sie antworteten zumindest. Ganz im Gegensatz zu den öffentlichen Einrichtungen wie Behörden, Ämter und Ministerien. Ich warte noch heute auf die Beantwortung von Fragen, die ich bereits im vergangenen Jahr schriftlich eingereicht habe. Wenn ich ein Anscheißer wäre, könnte ich jede der von mir angeschriebenen und mir nicht antwortenden Personen mit einer Aufstichtsbeschwerde belegen, da sie der vom Gesetz vorgeschriebenen Auskunftspflicht gegenüber der Presse nicht nachgekommen sind. So aber veröffentliche ich die Zahlen und Darstellungen die mir vorliegen und verweise im Text auf diesen Umstand

 

Das Fazit

Jedes, Unternehmen welches mehr oder weniger von der Gunst der BürgerInnen abhängig ist, kommt bereitwillig der Bitte um Antworten nach. Selbst Universitäten haben meine teilweise abstrusen Anfragen beantwortet. Nur die staatlichen Stellen sowie die vom Staat finanzierten Einrichtungen wie Museen haben es nicht nötig mit einer angemessenen Öffentlichkeitsarbeit sich den Fragen des Volkes zu stellen. Dies ist nur ein Grund warum ich dieses Pack als SchmarotzerInnen und für das Allgemeinwohl entbehrliche Wegelagerer bezeichne.

Wir brauchen uns also gar nicht über die Bürokratie in Griechenland auslassen, so lange wir das eigene korrupte Regime schalten, walten und gewähren lassen wie es ihm beliebt. Anhand meines hier angeführten Beispiels der Informationsverweigerung ist klar und deutlich zu erkennen, dass mein Misstrauen gegenüber dem Regime, bezugnehmend auf die Volksnähe gerechtfertigt ist

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